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Nachsorge bei Brustkrebs

Nach einer erfolgreichen Behandlung von Brustkrebs ist eine regelmäßige Nachsorge wichtig, um einen möglichen Rückfall frühzeitig zu erkennen und mit den Folgen der Behandlung gut umzugehen.

Die Nachsorge findet in der Regel bei Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt statt. Im Mittelpunkt steht zunächst das Gespräch über Ihr körperliches und seelisches Befinden sowie das Abtasten beider Brüste und der Lymphabflusswege. Dazu kommen regelmäßige Mammographien und Ultraschalluntersuchungen der Brust. Weitere Untersuchungen wie Blutuntersuchungen oder bildgebende Verfahren werden nur bei einem konkreten Verdacht auf einen Rückfall durchgeführt, nicht routinemäßig. In den ersten Jahren finden die Termine engmaschiger statt, mit der Zeit werden die Abstände größer.

Ein gesunder Lebensstil kann sich positiv auf den weiteren Verlauf auswirken. Auch die übrigen gesetzlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen, etwa zu Gebärmutterhals-, Darm- oder Hautkrebs, sollten Sie weiterhin regelmäßig wahrnehmen.

Bei körperlichen Beschwerden nach der Behandlung, etwa einem Lymphödem am Arm oder anhaltender Erschöpfung, können ergänzende Angebote helfen. Bei seelischer Belastung steht Ihnen unsere Psychoonkologie zur Seite.