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Nachsorge bei gynäkologischen Krebserkrankungen

Nach Abschluss der Behandlung einer gynäkologischen Krebserkrankung ist eine engmaschige Nachsorge wichtig, um einen möglichen Rückfall frühzeitig zu erkennen.

Die Nachsorge erfolgt bei Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt nach einem festen Schema: In den ersten drei Jahren nach Beginn der Erkrankung findet alle drei Monate eine Vorstellung statt, im vierten und fünften Jahr alle sechs Monate, ab dem sechsten Jahr einmal jährlich. Jeder Termin umfasst eine allgemeine Untersuchung sowie Ultraschalluntersuchungen. Ergänzend gehören ein jährlicher Krebsabstrich und eine jährliche Mammographie zum Programm. Bei Vulvakrebs entfällt die Mammographie, da sie hier nicht Teil des Nachsorgeschemas ist.

Sollten im Verlauf keine erneuten Beschwerden auftreten, werden die Abstände zwischen den Untersuchungen mit der Zeit verlängert. Treten zwischen den Terminen Beschwerden oder Veränderungen auf, sollten Sie sich nicht bis zum nächsten geplanten Termin gedulden, sondern sich zeitnah bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt melden.

Nach einer Operation mit Entfernung der Eierstöcke können vorzeitige Wechseljahresbeschwerden auftreten. Sprechen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt an, wenn Sie darunter leiden, es gibt Möglichkeiten der Linderung. Bei einer Lymphknotenentfernung im Rahmen der Operation kann sich zudem ein Lymphödem im Bein entwickeln.