Nachsorge bei Nieren-, Blasen-, Hoden- und Peniskrebs
Nach Abschluss der Behandlung ist eine regelmäßige Nachsorge wichtig, um einen möglichen Rückfall frühzeitig zu erkennen. Die Nachsorge erfolgt bei diesen Krebsarten in der Regel ambulant bei Ihrem niedergelassenen Urologen oder Ihrer Urologin, nicht bei uns im Haus.
Blasenkrebs: Bei oberflächlichen Tumoren finden zunächst alle drei Monate Kontroll-Blasenspiegelungen statt. Wurde die Harnblase entfernt, gehören regelmäßige Blutabnahmen, Ultraschall- und weiterführende Bildgebung wie eine Computertomographie zur Nachsorge.
Nierenkrebs: Die Nachsorge umfasst bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Röntgenaufnahmen der Lunge und Computertomographie. Art und Häufigkeit richten sich nach Tumorgröße, -ausdehnung und Aggressivität.
Hodenkrebs: Neben bildgebenden Verfahren wie Ultraschall, Röntgen und Computertomographie gehören wiederholte Blutabnahmen zur Bestimmung der Hoden-Tumormarker zur Nachsorge. Umfang und Häufigkeit richten sich nach dem Tumorstadium.
Peniskrebs: Die Nachsorge umfasst regelmäßige Untersuchungen sowie bildgebende Verfahren.
Wurde im Rahmen der Behandlung eine künstliche Harnableitung notwendig, unterstützt Sie die ILCO Selbsthilfegruppe auch in dieser Situation, sie richtet sich nicht nur an Menschen mit künstlichem Darmausgang, sondern auch an Menschen mit künstlicher Harnableitung.
