Neurochirurgie

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Neurochirurgie

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So finden Sie uns

Herzlich willkommen in der Klinik für Neurochirurgie!

Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie über die Aufgaben, die Struktur und die Krankenversorgung in unserer Klinik informieren. Das Leistungsspektrum der Klinik umfasst die gesamte Palette neurochirurgischer Behandlungsmöglichkeiten von Gehirn-, Rückenmark-, Wirbelsäulen- und Nervenerkrankungen bzw. -verletzungen.

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Unsere internationalen wissenschaftsbeiträge

29.04.2026
16:00-20:00 Uhr
Akademisches Symposium für Zuweiser:innen:
Tiefe Hirnstimulation in der klinischen Praxis - Von der Indikationsstellung zur Nachsorge
Hörsaal 33, MUL - CT

17.09. - 19.09.2026
1. Kurs Intraoperatives Neuromonitoring in der Neurochirurgie
MUL - CT

Humanitärer Einsatz in Tansania: Neurochirurgische Partnerschaft stärkt Ausbildung und Versorgung

Qualitätsnachweise

Neuigkeiten aus der Klinik

Shiban PreisverleihungGroße Ehre für die Neurochirurgie der MUL – CT07.05.2026 - Prof. Dr. med. Ehab Shiban ist auf der diesjährigen Jahrestagung der American Association of Neurological Surgeons (AANS) in San Antonio (Texas/USA) mit dem renommierten Brain Tumor Innovation Award ausgezeichnet worden. Shiban ist Klinikdirektor der Neurochirurgie an der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT). Der Preis würdigt innovative Konzepte und wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der neuroonkologischen Chirurgie. Die Auszeichnung unterstreicht die zunehmende internationale Sichtbarkeit der Neurochirurgie an der MUL – CT sowie das Engagement für innovative und patientenorientierte Therapiekonzepte. „Diese Auszeichnung ist eine große Anerkennung für unser gesamtes Team und unsere gemeinsame Arbeit an modernen neuroonkologischen Behandlungskonzepten“, sagt Prof. Shiban. Prof. Dr. med. Shiban hatte zuletzt unter anderem mit der ersten Gehirnoperation durch die Nase, mehrere erfolgreiche Hirnoperationseinsätze in Tansania und neurochirurgische Eingriffe mithilfe des autonomen Navigationsroboters NaoTrac am Cottbuser Uniklinikum auf sich aufmerksam gemacht. Die jährliche Konferenz der American Association of Neurological Surgeons ist ein herausragendes Ereignis für Fachleute der Neurochirurgie und -forschung. Während der Veranstaltung werden aktuelle Innovationen, modernste Techniken und bahnbrechende Forschungsergebnisse präsentiert und diskutiert. Die nächste Jahrestagung findet 2027 in San Diego statt.Tansania Einsatzwoche 1Neurochirurgie führt in Mwanza erste transnasale Gehirn-OP durch18.03.2026 - Ein Team der Klinik für Neurochirurgie der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) befand sich erneut auf medizinischer Mission in Tansania. Vom 9. bis 13. März führte Prof. Dr. med. Ehab Shiban, Klinikdirektor der Neurochirurgischen Klinik, gemeinsam mit seinem Team am Bugando Medical Centre (BMC) in Mwanza mehrere anspruchsvolle Hirnoperationen durch und begleitete die fachliche Weiterbildung der dortigen Kolleginnen und Kollegen. Bereits im Jahr 2025 hatte die MUL – CT einen ersten erfolgreichen Einsatz am BMC realisiert. Damals standen hochkomplexe Eingriffe bei bösartigen sowie außergewöhnlich großen Hirntumoren im Fokus. Zentrales Thema der jetzigen Einsatzwoche waren gutartige Tumoren, insbesondere sogenannte Meningeome. „Wir waren in der Lage, 16 sehr komplexe Operationen in zwei Operationssälen und unter den Gegebenheiten vor Ort – wie zum Beispiel ein partieller Stromausfall während der OP – durchzuführen“, fasst Prof. Dr. med. Ehab Shiban zusammen. Durch die erfolgreiche Resektion würden die Patientinnen und Patienten die Chance auf eine normale Lebenserwartung und eine deutlich bessere Lebensqualität erhalten. „Ein besonderer Meilenstein war die erste endoskopische transnasale Schädelbasis-Tumorresektion in Mwanza“, sagt Prof. Shiban. Diese Form der Tumorresektion ist ein minimalinvasives chirurgisches Verfahren, bei dem Tumoren im Bereich der Schädelbasis durch die Nase entfernt werden. Ein Endoskop fungiert als Kamera und Lichtquelle, um hochauflösende Bilder auf einen Monitor zu übertragen. Dies ermöglicht eine präzise Darstellung der Tumorumgebung. Im Vergleich zu offenen Operationen ist die Methode gewebeschonender, führt zu einer schnelleren Erholung und vermeidet sichtbare Narben. Möglich wurden diese anspruchsvollen Eingriffe auch durch die wertvolle Unterstützung von der Europäischen Gesellschaft für Neurochirurgie, der EANS Foundation, und Industriepartnern. „Die EANS Foundation beispielsweise hat uns eine spezielle Kopfhalterung ausgeliehen, ohne die solche Hirntumoren nicht operiert werden können. Das intraoperative Neuromonitoring der Firma Inomed Medizintechnik GmbH sowie die Hochgeschwindigkeitsfräse der Firma Adeor Medical AG leisteten darüber hinaus einen entscheidenden Beitrag“, richtet Prof. Shiban einen Dank an sämtliche Unterstützer der Auslandsmission. „Wir haben in Mwanza aber nicht nur operiert, sondern auch unser Wissen weitergegeben und Strukturen gestärkt“, sagt Prof. Dr. med. Ehab Shiban. „Der kollegiale Austausch mit dem Team vor Ort war intensiv, offen und fachlich auf Augenhöhe – das macht diese Zusammenarbeit besonders wertvoll.“ Begleitet wurde Prof. Shiban von Thomas Marx, geschäftsführender leitender Oberarzt der Neurochirurgie, sowie von Dr. med. Maria Kipele, Assistenzärztin der Neurochirurgie. Für sie hat der wiederholte Einsatz auch eine persönliche Dimension: „Es ist beeindruckend zu sehen, mit welchem Engagement die Kolleginnen und Kollegen in meinem Heimatland arbeiten. Teil dieses Austauschs zu sein und konkret helfen zu können, ist für mich eine große Motivation und ein persönlicher Traum.“ Unterstützt wurde das Team zudem von Jan Gohlke, Oberarzt der Anästhesiologie am Rhön-Klinikum (Campus Bad Neustadt), der die anästhesiologische Betreuung während der Operationen übernahm. Mit dem erneuten Aufenthalt in Mwanza setzt die MUL – CT ihre internationale Zusammenarbeit in Tansania konsequent fort. Durch wiederkehrende Einsatzwochen, strukturierte Trainingskonzepte und gemeinsame Behandlungsstandards soll eine nachhaltige, eigenständige neurochirurgische Versorgung am Bugando Medical Centre etabliert werden.Einsatzwoche Tansania 2Erfolgreicher Restart des Tansania-Projekts10.03.2026 - Der erneute humanitäre Einsatz eines neurochirurgischen Teams der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) in Tansania ist erfolgreich gestartet. „Am ersten Tag konnten insgesamt fünf Operationen durchgeführt werden, darunter vier große Hirntumoroperationen, eine davon bei einem sechsjährigen Kind“, berichtet Prof. Dr. med. Ehab Shiban, Chefarzt der Neurochirurgischen Klinik der MUL – CT. Alle Patientinnen und Patienten seien wohlauf. Das Team der Klinik für Neurochirurgie ist zum wiederholten Male zu einer einwöchigen medizinischen Mission nach Tansania aufgebrochen. Vom 9. bis 13. März führt Prof. Dr. med. Ehab Shiban gemeinsam mit seinem Team am Bugando Medical Centre (BMC) in Mwanza mehrere anspruchsvolle Hirnoperationen durch und begleitet zugleich intensiv die fachliche Weiterbildung der dortigen Kolleginnen und Kollegen. „Am zweiten Tag sind erneut fünf Operationen geplant, darunter drei große Tumoren sowie zwei Wirbelsäuleneingriffe, die parallel in zwei Operationssälen durchgeführt werden“, so Shiban weiter. Bereits im Jahr 2025 hatte die MUL – CT einen ersten erfolgreichen Einsatz am BMC realisiert. Damals standen hochkomplexe Eingriffe bei bösartigen sowie außergewöhnlich großen Hirntumoren im Fokus. Aufbauend auf diesen Erfahrungen wurde das medizinische Konzept nun gezielt weiterentwickelt: Im Mittelpunkt der aktuellen Einsatzwoche stehen gutartige Tumore, insbesondere sogenannte Meningeome. Ziel ist es außerdem, die Neurochirurginnen und Neurochirurgen in Mwanza so anzuleiten, dass sie diese Eingriffe künftig eigenständig und auf hohem fachlichem Niveau durchführen können. „Wir wollen in Mwanza nicht nur operieren, sondern vor allem Wissen weitergeben und Strukturen stärken“, sagt Prof. Dr. med. Ehab Shiban. „Der kollegiale Austausch mit dem Team vor Ort ist intensiv, offen und fachlich auf Augenhöhe – das macht diese Zusammenarbeit besonders wertvoll.“ Begleitet wird Prof. Shiban von Thomas Marx, geschäftsführender leitender Oberarzt der Neurochirurgie, sowie von Dr. med. Maria Kipele, Assistenzärztin der Neurochirurgie. Für sie hat der Einsatz auch eine persönliche Dimension: „Es ist beeindruckend zu sehen, mit welchem Engagement die Kolleginnen und Kollegen in meinem Heimatland arbeiten. Teil dieses Austauschs zu sein und konkret helfen zu können, ist für mich eine große Motivation und ein persönlicher Traum.“ZweiteEinsatzWocheTansaniaCottbuser Ärzteteam operiert erneut in Tansania06.03.2026 - Ein Team der Klinik für Neurochirurgie der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) reist erneut zu einer einwöchigen medizinischen Mission nach Tansania. Vom 9. bis 13. März wird Prof. Dr. med. Ehab Shiban, Chefarzt der Neurochirurgie, gemeinsam mit seinem Team am Bugando Medical Centre (BMC) in Mwanza mehrere anspruchsvolle Hirnoperationen durchführen und zugleich die fachliche Weiterbildung der dortigen Kolleginnen und Kollegen intensiv begleiten.OP Brain NaviErste Operation mit Neurochirurgie-Roboter an der MUL - CT10.02.2026 - An der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) wurden in den vergangenen Wochen erstmals neurochirurgische Eingriffe mithilfe des autonomen Navigationsroboters NaoTrac erfolgreich durchgeführt. Die Operationen erfolgten unter der Leitung von Prof. Dr. med. Ehab Shiban, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie, in Zusammenarbeit mit dem Medizintechnikunternehmen Brain Navi. NaoTrac ist der weltweit erste autonome stereotaktische Navigationsroboter, der speziell für die Neurochirurgie entwickelt wurde. Das System kombiniert moderne KI-Algorithmen, maschinelles Sehen und robotergestützte Präzision. Ziel ist es, die chirurgische Genauigkeit zu erhöhen, Operationszeiten zu verkürzen und zugleich die Lernkurve für Neurochirurginnen und Neurochirurgen zu erleichtern. Der Roboter ermöglicht eine berührungslose, rahmenlose Patientenregistrierung und unterstützt die präzise Planung optimaler 3D-Trajektorien mithilfe von Echtzeit-Bildfusion. Nach der Planung führt NaoTrac die vorgesehenen Bewegungen autonom aus und agiert als hochpräziser chirurgischer Assistent – bei jederzeitiger Kontrolle durch den Operateur. In den ersten drei Tagen wurden fünf Patientinnen und Patienten in insgesamt sieben Eingriffen behandelt, darunter Biopsien, Katheterplatzierungen und Kraniotomie-Planungen. NaoTrac erkannte die eingesetzten chirurgischen Instrumente automatisch, kalibrierte sie selbstständig und folgte den vom Chirurgen definierten Trajektorien mit submillimetergenauer Präzision. Die extrem kontrollierte Bewegung von lediglich 0,5 Millimetern pro Sekunde ermöglichte den sicheren Zugang zu tief gelegenen und schwer erreichbaren Hirnregionen wie dem Thalamus oder Hirnstamm – ohne intraoperative Blutungen. Prof. Dr. Ehab Shiban erklärt: „NaoTrac unterstützt die Chirurgen, erhöht die Präzision und Reproduzierbarkeit der Eingriffe und verkürzt gleichzeitig Vorbereitungs- und Narkosezeiten.“ Ein exklusives Video dokumentiert den Einsatz des Roboters an der MUL – CT – von der präzisen Patientenregistrierung bis zu den hochsensiblen Bewegungen während der Operation. Er wird weiterhin am Universitätsklinikum bei operativen Eingriffen unterstützen. Jetzt das Video ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=HP1Ksqx0E3EVerleihung Professuren 1Sechs Professuren an der MUL – CT verliehen16.12.2025 - Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie hat die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) am Montag mehrere herausragende Persönlichkeiten mit der Würde von W3-Professuren, einer Honorarprofessur und einer außerplanmäßigen Professur ausgezeichnet. Damit würdigt die Universität deren langjähriges und außergewöhnliches Engagement in Forschung, Lehre und beim Aufbau universitärer Strukturen im Zuge der Gründung des neuen Universitätsklinikums in der Lausitz. In seiner Eröffnungsrede betonte Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel, Vorstandsvorsitzender der MUL – CT, den hohen Stellenwert der Würdigungen: Es sei eine besondere Ehre, die heutigen Auszeichnungen und Berufungen vorzunehmen. Sie stünden für wissenschaftlichen Fortschritt, klinische Verantwortung, und für die Menschen, die dahinterstehen – und zeigen die gesamte Bandbreite des universitären Lebens. Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, Wissenschaftliche Vorständin der MUL – CT: „Die Verleihung dieser Professuren ist ein bedeutender Meilenstein für die Entwicklung unserer Universitätsmedizin. Alle sechs Geehrten haben mit ihrem Engagement in Forschung, Lehre und universitärer Patientenversorgung maßgeblich zum Gründungserfolg beigetragen.“ Die Geehrten im Überblick Ausgezeichnet wurde unter anderem Prof. Dr. Katharina Ladewig. Die Direktorin für Künstliche Intelligenz (KI) in der Public-Health-Forschung am Robert Koch-Institut (RKI) in Wildau wurde als Honorarprofessorin an der MUL – CT bestellt. In ihrer Antrittsvorlesung sprach Ladewig darüber, wie KI die Welt verändert und der digitale Wandel im Zusammenhang steht mit Public Health. Besonders freue sie sich über die aktive Ausgestaltung der in diesem Jahr getroffenen Kooperationsvereinbarung zwischen dem RKI und der MUL – CT. Als zweiter im Bunde wurde Prof. Dr. Alexander Dressel auf eine W3-Professur für Neurologie berufen. Er ist seit 2016 Chefarzt der Klinik für Neurologie am Cottbuser Klinikum. Fachliche Expertise unter anderem in der Schlaganfallforschung und der Immunpathogenese der Multiplen Sklerose zeichnen ihn aus. „Wir erwarten uns eine Stärkung der neurologischen Versorgung in der Lausitz. Innovative diagnostische Ansätze sollen als Aufbruch in eine patientenzentrierte Forschung dienen“, so Prof. Kuhlmey in der Laudatio. Für Prof. Dressel stehe die Prävention neurovaskulärer und dementieller Erkrankungen in der Modellregion Gesundheit Lausitz im Fokus. Digitale Routinedaten sollen zur Erfassung und Verbesserung stationärer Versorgungsqualität genutzt werden. Des Weiteren wurde Prof. Dr. Dirk Große Meininghaus feierlich auf die W3-Professur im Fach Versorgungsforschung / Herz-Kreislauf berufen. „Seine medizinische Expertise, seine Habilitation 2024 und sein Forschungs-Know-how führen ihn über die Behandlung von Herzrhythmusstörungen auch in die Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen. Wir erhoffen uns von dieser neuen Professur die Mitgestaltung der Gesundheitsforschung in der Region“, sagt Prof. Kuhlmey. Prof. Große Meininghaus umreißt anschließend in seiner Antrittsvorlesung wichtige Maßnahmen der Prävention des plötzlichen Herztodes – eine Erfolgsgeschichte, die aber auch von Irrwegen und interessanten Denkanstößen geprägt ist. Ebenfalls auf eine W3-Professur berufen wurde Prof. Dr. Michael Herzog – im Fach Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Der Studiendekan ist seit 2015 Chefarzt am Klinikum in Cottbus, er sprach während der Feierstunde über die Optimierung durch Digitalisierung – personalisierte Therapie in der Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde. „Wir erwarten und erhoffen uns von ihm eine exzellente und innovative Patientenversorgung“, so Prof. Kuhlmey. Prof. Herzog will sich vor allem mit seiner seit Jahren betriebenen epithetischen Forschung im Bereich von ösophagotrachealen Fisteln – der pathologischen Verbindung zwischen Luft- und Speiseröhre – einbringen. Prof. Dr. Ehab Shiban wurde auf eine W3-Professur im Bereich der Neurochirurgie berufen. Gewürdigt wurde Shibans hohe chirurgische und medizinische Kompetenz, gepaart mit wissenschaftlicher Exzellenz. „Ihre operativen Eingriffe sind legendär – im deutschsprachigen Raum und auf internationalem Parkett“, hieß es in der Laudatio. Der seit Mitte 2024 in Cottbus am Uniklinikum tätige Chefarzt sprach über den Paradigmenwechsel in der Neurochirurgie: Vorsprung durch Innovation. Shiban ging in der Antrittsvorlesung auf einfache und komplexe Prozessoptimierungen ein, die allesamt eine verbesserte Patientenversorgung mit sich bringen. PD Dr. med. Daniel Messroghli ist seit einem Jahr als Oberarzt an der MUL – CT tätig, er bekam eine außerplanmäßige Professur verliehen. Prof. Messroghli treibe die kardiovaskuläre Forschung mit dem Schwerpunkt schwere Herzinsuffizienz und kardiovaskuläres MRT voran, ist international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Herzinsuffizienz und begnadeter Hochschullehrer. Ein Brückenbauer zwischen Klinik, Forschung und Digitalisierung, so die Hauptaussage in der Laudatio. Messroghli sprach über das Kardio-MRT zur Beurteilung von Herzmuskelerkrankungen – von der Forschung in die Klinik. Mit der Verleihung der Professuren setzt die MUL – CT den eingeschlagenen Kurs des rasanten Aufbaus universitärer Strukturen fort. Im zurückliegenden Jahr wurden zentrale Ordnungen wie die Habilitations- und Promotionsordnung verabschiedet, die Berufungsverfahren für W3-Professuren angestoßen und erste Lehrflächen auf dem Campus bestimmt. Der nun offiziell verabschiedete Modellstudiengang Humanmedizin startet im Wintersemester 2026 / 2027 – mit einem Curriculum, das auf aktives, interprofessionelles Lernen und frühe Forschungsorientierung setzt. „Die Professuren stehen symbolisch für den Brückenschlag zwischen medizinischer Versorgung, Wissenschaft und akademischer Lehre“, so Prof. Kuhlmey abschließend. „Sie sind Wegbereiter für eine neue Generation von ärztlichen Ausbildenden und Lehrenden in der Lausitz.“ Hintergrund Eine W3-Professur ist die höchste Stufe einer Professur an deutschen Universitäten, vergeben an etablierte Wissenschaftler mit umfassender Forschungs-, Lehr- und Publikationserfahrung, die oft mit Leitungspositionen und besserer Ausstattung sowie einer entsprechenden Besoldungsgruppe (W3) verbunden ist. Eine Honorarprofessur ist eine ehrenamtliche, nebenberufliche Lehrtätigkeit an einer deutschen Hochschule, die an besonders qualifizierte Personen aus Praxis oder Wissenschaft vergeben wird, die herausragende Leistungen in ihrem Fachgebiet erbracht haben und ihr Wissen an Studierende weitergeben. Die außerplanmäßige Professur ist ein Ehrentitel in Deutschland für Wissenschaftler, die sich durch herausragende Leistungen in Forschung und Lehre verdient gemacht haben, aber keine reguläre Planstelle besetzen. Es ist ein persönlicher Professorentitel, der oft nach einer Habilitation verliehen wird und eine dauerhafte Lehrbefugnis anerkennt, ohne ein direktes Dienstverhältnis zu begründen, wobei die Titelinhaber (apl. Prof.) jedoch kontinuierlich Lehre erbringen müssen, um den Titel behalten zu dürfen.

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Unser Team für Sie.

Im Rahmen von interdisziplinären Zentren besteht eine enge Kooperation mit anderen Kliniken und Instituten, um für alle Patientinnen und Patienten die wirksamste und schonendste Therapieform wählen zu können. Unsere Klinik beteiligt sich vorwiegend am Tumorzentrum und am Wirbelsäulenzentrum, deren Leiter der Chefarzt der Neurochirurgischen Klinik ist.

Prof. Dr. med. Ehab Shiban
Klinikdirektor Neurochirurgie
Thiemstraße 111, 03048 Cottbus
Ärztlicher Bereich
Dr. med. Ina Konietzko
Leitende Oberärztin Neurochirurgie
Verleihung Professuren 1
Thomas Marx
Geschäftsführender leitender Oberarzt Neurochirurgie
PD Dr. med. Bujung Hong
Oberarzt Neurochirurgie
Dr. med. Petros Evangelou
Oberarzt Neurochirurgie
Verleihung Professuren 1
Dr. med. Falk Scheurich
Oberarzt Neurochirurgie
Verleihung Professuren 1
Jennifer Patzer
Fachärztin für Neurochirurgie
Verleihung Professuren 1
Maik Kähler
Facharzt für Neurochirurgie, ZB Notfallmedizin
Dr. med. Hind Chaib
Fachärztin Neurochirurgie
Dr. med. Maria Kipele
Assistenzärztin Neurochirurgie
Verleihung Professuren 1
Dirak Aldabek
Assistenzarzt
Verleihung Professuren 1
Gonzalo Moros
Assistenzarzt Neurochirurgie
Verleihung Professuren 1
Paolo Magda Karina Gomez Ordonez
Assistenzärztin Neurochirurgie
Verleihung Professuren 1
Yuriy Tsoy
Assistenzarzt Neurochirurgie
Amr Badary
Assistenzarzt Neurochirurgie
Verleihung Professuren 1
Abdoullah Makni
Assistenzarzt Neurochirurgie
Forschung
Verleihung Professuren 1
Kornelia Knetsch
Study Nurse
Fellows
Verleihung Professuren 1
Stefan Wanderer
Gastwissenschaftler
Verleihung Professuren 1
Dr. med. Harry Gebhard
Gastwissenschaftler
Verleihung Professuren 1
Hossam Moschall
Gastwissenschaftler / Doktorand
Verleihung Professuren 1
Huy Pham
PhD Student; MD, MPH
Verleihung Professuren 1
Feras Rawagah
Clinical Fellow
Pflegerischer Bereich
Verleihung Professuren 1
Jana Hartmann
Teamleitung NCH 1
Sekretariat & Verwaltung
Verleihung Professuren 1
Kerstin Kerk
Sekretariat Neurochirurgie

Unsere Kompetenz für Ihre Gesundheit.

Unsere Klinik hat sich auf die mikrochirurgische, minimal invasive Neurochirurgie spezialisiert. Ein weiterer Schwerpunkt der Klinik ist die Wirbelsäulenchirurgie (einschließlich invasiver Schmerztherapie). Sämtliche Operationsverfahren an der Wirbelsäule, wie z.B. mikrochirurgische Eingriffe zur Entlastung von Nerven und Rückenmark sowie Stabilisationen mit speziellen Implantaten (von hinten, von vorne und von der Seite), Bandscheibenprothesen und Rückenmarkssonden zur Blockierung der Schmerzleitung, können von uns angeboten und durchgeführt werden. Das Spektrum operativer Behandlungen und diagnostischer Leistungen der Klinik für Neurochirurgie umfasst alle Bereiche des Fachgebietes in sämtlichen Altersstufen. Die operativen Leistungen werden in Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin erbracht. Dabei werden bei größeren Operationen postoperativ die Betten der interdisziplinären, operativen Intensivstation und Wachstation (ITS bzw. IMC 1) genutzt.

Neurochirurgisch operierte und behandelte Kinder und Jugendliche werden in Zusammenarbeit mit den Kinderärzten der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin betreut.

Zentrales Belegungsmanagement

Sekretariat

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Erreichbarkeit

Montag - Freitag
08:00 - 15:00 Uhr

Rundum versorgt.

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten!

Während Ihres Aufenthalts steht die bestmögliche, individuell auf Sie abgestimmte Diagnostik und Therapie im Vordergrund. Wir sind zudem bestrebt, Ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Denn Ihr Wohlbefinden trägt erheblich zum Behandlungserfolg bei! Deswegen haben wir hier für Sie wichtige Informationen für Ihren Aufenthalt zusammengestellt.

Anmeldung

Die Anmeldung für einen stationären (konservativ oder operativ) Aufenthalt erfolgt über das Zentrale Belegungsmanagement bzw. über das Sekretariat der Neurochirurgie sowie in eiligen Fällen über den diensthabenden Neurochirurgen, der jederzeit über die Telefonzentrale zu erreichen ist.

Nachsorge

Nach der operativen Behandlung erfolgt in der Regel der Fadenzug ab dem 10. postoperativen Tag. Abhängig vom Grad der Mobilisierung und Selbständigkeit erfolgt im Rahmen der Visite die Entscheidung über den weiteren Ablauf. Es erfolgt in der Regel die Entlassung in die Häuslichkeit mit der Planung einer Anschlussheilbehandlung. Sollte es notwendig sein, dann kann auch eine Verlegung in eine Frühreha oder Geriatrie erfolgen.

Unsere Stationen & Funktionsabteilungen

Wir sind für Sie da.

Vor oder nach Ihrem stationären Aufenthalt stehen wir Ihnen mit unseren Sprechstunden zur Verfügung. Wir bieten verschiedene Spezial-, Ermächtigungs- und Chefarztsprechstunden an. Einen Überblick für unsere Klinik haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Informieren Sie sich auf der Webseite der CTK-Poliklinik
zu den verschiedenen Sprechstunden

 

Sekretariat

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Gemeinsam für unsere Patienten.

Sie sind als niedergelassener Kollege oder als niedergelassene Kollegin ein verlässlicher Partner. Nur gemeinsam können wir den optimalen Behandlungserfolg für unsere Patientinnen und Patienten erreichen. Hier haben wir Ihnen die wichtigsten Kontakte und Informationen für die Einweisung der Patienten zusammengefasst. Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie sich gern an uns wenden.

Hier geht es zu unseren Stellenangeboten

Auf nach Cottbus.

Wir sind Brandenburgs größtes Krankenhaus. Wir sind Maximalversorger. Wir sind Uniklinikum. Wir bieten spannende Aufgabenfelder nicht nur im medizinischen Bereich. Ob Digitalisierung, Logistik oder in der Verwaltung. Und suchen kluge Köpfe mit zukunftsweisenden Idee. Hier haben Sie den Überblick über unsere freien Stellen.

Unser Angebot für Studierende

Im Rahmen des chirurgischen Tertials ist ein Teil in der Neurochirurgie absolvierbar. Das komplette Leistungsspektrum der Neurochirurgie kann gesehen und erlernt werden.

Für unsere Zukunft.

Für uns als Universitätsklinikum besitzt die medizinische Forschung einen hohen Stellenwert. Wir initiieren fortlaufend Forschungsprojekte für und mit unseren Patientinnen und Patienten, um die medizinische Behandlungsqualität zu sichern und neue Behandlungsmethoden auf den Prüfstand zu stellen. Sollten Sie als Patientin oder Patient für eine bei uns laufende Studie geeignet sein, werden wir Ihnen den Inhalt der Studie ausführlich erläutern. Es steht Ihnen dann frei, sich für oder gegen eine Teilnahme zu entscheiden. Sprechen Sie uns gerne diesbezüglich an, um Näheres über unsere Forschungstätigkeiten zu erfahren.

Studien an der MUL