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Datenintegrationszentrum

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Herzlich Willkommen im Datenintegrationszentrum 

Das Datenintegrationszentrum (DIZ) am Standort Cottbus hat die Aufgabe, medizinische Versorgungsdaten zusammenzuführen, die im Rahmen der Behandlung an der Medizinischen Universität Lausitz - Carl Thiem (MUL - CT) erhoben bzw. verarbeitet werden. Die Daten werden anschließend für die medizinische Forschung und für die Entwicklung von Versorgungsinnovationen genutzt.
Das DIZ stellt datenschutzkonforme Dienste bereit, die dazu dienen, die Qualität der Daten zu überprüfen und sicherzustellen, die Datennutzung zu realisieren und das (Forschungs-) Datenmanagement zu übernehmen. Diese Dienstleistungen können sowohl von Mitarbeitenden der MUL-CT (inkl. Tochtergesellschaften) als auch von externen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Anspruch genommen werden.
Langfristig sollen in der Lausitz anfallende Gesundheits-, Register- und Forschungsdaten standardisiert, verknüpft und für Forschungszwecke nutzbar gemacht werden.
Die Aktivitäten betten sich in die nationalen Initiativen "Medizininformatik Initiative" und "Netzwerk Universitätsmedizin" sowie in internationale Bestrebungen wie den Europäischen Gesundheitsdatenraum ein. Gerne nutzen wir entsprechende Kontakte und unterstützen Sie bei der regionalen, nationalen und internationalen datenbasierten Forschung.

Neuigkeiten

Krebsregister Kooperation 1Gemeinsam für eine zukunftsweisende Krebsforschung24.02.2026 - Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) und das Klinisch-epidemiologische Krebsregister Brandenburg-Berlin (KKRBB) bündeln ihre Kräfte: Wissenschaftliche Exzellenz trifft auf qualitativ hochwertige Gesundheitsdaten, um die onkologische Versorgung von Krebspatientinnen und Krebspatienten in der Lausitz nachhaltig zu verbessern. Mit dieser Kooperation wird ein bedeutender Grundstein für eine neue Qualität der interdisziplinären Zusammenarbeit gelegt: für eine zukunftsweisende Krebsforschung, für eine stärker datenbasierte Versorgungsforschung und für den konsequenten Ausbau digitaler Strukturen in der Medizin der Lausitz. Die Vereinbarung steht exemplarisch für den gemeinsamen Anspruch, wissenschaftliche Exzellenz, klinische Praxis und regionale Verantwortung nachhaltig miteinander zu verbinden. Die feierliche Unterzeichnung fand in den Räumlichkeiten der MUL – CT statt. Im Mittelpunkt der Kooperation stehen der Aufbau einer gemeinsamen digitalen Infrastruktur sowie die strukturierte Nutzung von Register- und Versorgungsdaten für die Forschung und Qualitätssicherung. Konkret bedeutet das: Die IT-Strukturen des Krebsregisters werden schrittweise in die Infrastruktur der MUL – CT integriert und weiterentwickelt. Künftig soll die Beantragung und Bereitstellung von Daten digital und über ein zentrales Antragsverfahren erfolgen. Diese Funktion als „Single Point of Contact“ wird die Transferstelle des Datenintegrationszentrums (DIZ) an der MUL – CT übernehmen. Dort sollen dann Anträge zur Dateneinsicht entgegengenommen, koordiniert und an die jeweils zuständigen Stellen weitergeleitet werden. Forschende müssen sich somit nicht mehr an verschiedene Einrichtungen wenden, sondern erhalten Beratung, Antragstellung und Verfahrensbegleitung aus einer Hand. Für Forschungsprojekte werden zudem geschützte, digitale Arbeitsumgebungen geschaffen – sogenannte „Trusted Research Environments“ – in denen sensible Gesundheitsdaten datenschutzkonform und sicher für Patientinnen und Patienten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der onkologischen Forschung ausgewertet werden können. Die Anbindung des KKRBB ist der erste Meilenstein für die interoperable Zusammenarbeit in der „Modellregion Gesundheit Lausitz“. Sie zeigt vorbildhaft den Weg auf, der für die Einbettung der regionalen Akteure in eine einheitliche, digitale Gesundheitslandschaft zu gehen ist. Die neuen Strukturen werden so aufgebaut, dass sie perspektivisch anschlussfähig an überregionale und europäische Entwicklungen im Bereich der Gesundheitsdatennutzung sind und damit den Weg ebnen in Richtung „Europäischer Gesundheitsdatenraum (EHDS)“. Der Digitalisierungsvorstand der MUL – CT, Martin Peuker, verwies auf die Pionierleistung, die mit der Kooperation geschaffen wird: „Die Kooperation mit dem KKRBB gilt als Auftakt für die Anbindung erster Akteure der Modellregion an die MUL – CT und schafft damit eine wichtige Grundlage für vernetzte und datenbasierte Krebsforschung in der Lausitz.“ Auch das Krebsregister Brandenburg-Berlin unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Die Kooperation schafft eine wichtige Brücke zwischen universitärer Forschung, klinischer Praxis und Qualitätssicherung. Die Verknüpfung unserer Registerdaten mit der wissenschaftlichen Expertise der MUL – CT eröffnet neue Perspektiven für evidenzbasierte Versorgungsforschung, die am Ende tatsächlich wirksam bei Patientinnen und Patienten ankommt“, betont Dr. Renate Kirschner-Schwabe, Geschäftsführerin des Krebsregisters. Die Unterzeichnung markiert einen besonderen Meilenstein für die medizinische Entwicklung in der Region Lausitz und in Brandenburg insgesamt. Beide Kooperationspartner signalisieren ihre gemeinsame Verantwortung für eine innovative, vernetzte und patientenorientierte Gesundheitsforschung in der Region. Dem Termin wohnte die Staatssekretärin für Gesundheit aus der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, Ellen Haußdörfer, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Landesärztekammer Brandenburg, alleinige Gesellschafterin des KKRBB, bei.
Abteilungsleitung
Dr. rer. nat. Franziska Bathelt
Leitung Datenintegrationszentrum; UAC-Sprecherin
Datenintegration
Krebsregister Kooperation 1
Christian Papritz
Dipl.-Inform. Med. (FH); Teamleitung Datenintegration - operative DIZ-Leitung
Krebsregister Kooperation 1
Max Bergmann
M.Sc.; Data Engineer Research (MID)
Krebsregister Kooperation 1
Dr. rer. nat. Herdis Friedrich
Medizininformatik-Standardisierung (DIZ)
Krebsregister Kooperation 1
Vincent Krause
M.Sc.; Medizininformatik - Standardisierung
Krebsregister Kooperation 1
Stefan Paulisch
System Engineer Research (MID)
Krebsregister Kooperation 1
Dr. Svenja Starke
Data Scientist
Forschungs-IT-Infrastruktur
Krebsregister Kooperation 1
Alexey Elimport
M.Sc.; Teamleitung Forschungs-IT-Infrastruktur - operative DIZ-Leitung
Krebsregister Kooperation 1
Minal Bansal
M.Sc.; Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Krebsregister Kooperation 1
Denis Baskan
M. Sc.; Data Scientist
Krebsregister Kooperation 1
Mahtab Lashgari
M.Sc.; Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Data Scientist)
Transferstelle & Koordination
Krebsregister Kooperation 1
Antonia Ewald
M.Sc.; Transferstelle Datenintegrationszentrum
Krebsregister Kooperation 1
Franziska Bathelt-Peschel
Study Nurse - Broad Consent
Krebsregister Kooperation 1
Sophia Laurisch
B.Sc.; wissenschaftliche Koordinatorin NUM LokS und NUM DIZ 3.0
Krebsregister Kooperation 1
Saskia Schober
B.Sc.; Projektkoordinatorin
Krebsregister Kooperation 1
Yvonne Tietz
M.A.phil; wissenschaftliche Mitarbeiterin
Gesundheitsinformatik
Julia Röglin
M.Eng.; Teamleitung Gesundheitsinformatik - IT
  • Beratung zur Nutzung von medizinischen Versorgungsdaten für die Forschung:
    • Prüfung auf Verfügbarkeit der Daten und Machbarkeit der Datenbereitstellung
    • Beratung zur datenschutzkonformen Datennutzung
    • Beratung zur Datenbereitstellung und –ausleitung u.a. für Qualifikationsarbeiten (z.Bsp. Promotionen)
    • Unterstützung bei der Beantragung von Ethikvoten für datenbasierte, retrospektive Beobachtungsstudien
  • Daten- und Werkzeugbereitstellung für interne Nutzungszecke

    • Individuelle Aufbereitung, Standardisierung und Qualitätssicherung von Daten

    • Datenschutzkonforme Datenbereitstellung

    • Controlling und Qualitätssicherung

    • Individuelle Implementierung von Werkzeugen (z.B. Dashboards, Fragebögen)

    • Unterstützung bei statistischen Auswertungen

    • (Forschungs-)Datenmanagement und Langzeitarchivierung

  • Unterstützung externer / multizentrischer, datenbasierter Studien

    • Übergabe Ihres Datennutzungsantrages zur Prüfung an das Use and Access Committee (UAC)  und Rückmeldung der Voten an den Antragssteller

    • Durchführung verteilter Analysen

    • Umsetzung von Aufgaben einer Treuhandstelle (Anoymisierung, Pseudonymisierung, Identitäts- & Consentmanagement)

    • Datenausleitungen auf Basis des Broad Consent

Kontakt

Die Transferstelle ist der Hauptansprechpartner für alle Belange rund um die Nutzung von Routinedaten zu Forschungszwecken. Sie berät hinsichtlich verfügbarer Datenelemente, notwendiger rechtlicher Rahmenbedingungen und gegebener Datenqualität.

 

Kontakt für die Nutzung der DIZ - Angebote

Weiterführende Informationen

ArtikelStructuring Data – Shaping Care: A Modular Approach to Harmonizing Nursing and Therapeutic Routine DataJulia Röglin, Doreen Werner, Andrea Stewig-Nitschke, Franziska Bathelt;08.09.2025 - Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und EpidemiologieArtikelFrom Numbers to Insights: Developing a Visual Cohort Explorer for Feasibility RequestsAhmad Albenny, Dennis Hübner, Franziska Bathelt;03.09.2025 - Studies in Health Technology and Informatics German Medical Data Sciences 2025: GMDS Illuminates HealthArtikelAutomate Routine Tasks in Data Integration CentersAlbenny, Ahmad; Ortmann, Steffen; Bathelt, Franziska;16.05.2025 - Studies in Health Technology and Informatics Intelligent Health Systems – From Technology to Data and KnowledgeArtikelR/Shiny Application: Transfer Office Monitoring and Data Quality AssessmentDennis Hübner, Jenny Tippmann, Max Bergmann, Franziska Bathelt;16.05.2025 - Studies in Health Technology and Informatics Intelligent Health Systems – From Technology to Data and KnowledgeArtikelApplication of Modular Architectures in the Medical Domain - a Scoping ReviewFranziska Bathelt, Stephan Lorenz, Jens Weidner, Martin Sedlmayr, Ines Reinecke;18.02.2025 - Journal of Medical SystemsArtikelPredictors of improvement in disease activity in childhood and adolescent Crohn’s disease: an analysis of age, localization, initial severity and drug therapy — data from the Saxon Registry for Inflammatory Bowel Disease in Children in Germany (2000–2014)Jens Weidner, Michele Zoch, Ivana Kern, Ines Reinecke, Franziska Bathelt, Ulf Manuwald, Yuan Peng, Elisa Henke, Ulrike Rothe, Joachim Kugler;03.08.2024 - European Journal of PediatricsArtikelStreamlining intersectoral provision of real-world health data: a service platform for improved clinical research and patient careKatja Hoffmann, Igor Nesterow, Yuan Peng, Elisa Henke, Daniela Barnett, Cigdem Klengel, Mirko Gruhl, Martin Bartos, Frank Nüßler, Richard Gebler, Sophia Grummt, Anne Seim, Franziska Bathelt, Ines Reinecke, Markus Wolfien, Jens Weidner, Martin Sedlmayr;05.06.2024 - Frontiers in MedicineArtikelDie Datenintegrationszentren – Von der Konzeption in der Medizininformatik-Initiative zur lokalen Umsetzung in einem Netzwerk UniversitätsmedizinFady Albashiti, Reinhard Thasler, Thomas Wendt, Franziska Bathelt, Ines Reinecke, Björn Schreiweis;25.04.2024 - Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – GesundheitsschutzArtikelCorrelation of Socioeconomic and Environmental Factors With Incidence of Crohn Disease in Children and Adolescents: Systematic Review and Meta-RegressionJens Weidner, Ingmar Glauche, Ulf Manuwald, Ivana Kern, Ines Reinecke, Franziska Bathelt, Makan Amin, Fan Dong, Ulrike Rothe, Joachim Kugler;25.03.2024 - JMIR Public Health and SurveillanceArtikelConceptual design of a generic data harmonization process for OMOP common data modelElisa Henke, Michele Zoch , Yuan Peng, Ines Reinecke, Martin Sedlmayr and Franziska Bathelt;26.02.2024 - BMC Medical Informatics and Decision Making