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Molekularpathologische Untersuchung

Pa­tho­lo­gie

Fax: +49 355 46 2007

Die molekularpathologische Diagnostik ist ein modernes Verfahren, das über die klassische Gewebeuntersuchung hinausgeht. Dabei werden genetische und molekulare Eigenschaften von Tumorzellen analysiert, um die Erkrankung noch genauer zu verstehen. Im Tumorzentrum hilft diese Untersuchung, gezielte Therapien auszuwählen und die Behandlung individuell auf die Eigenschaften des Tumors abzustimmen.

In welchen Fällen wird die Untersuchung vorgenommen?

Eine molekularpathologische Untersuchung wird unter anderem durchgeführt:

  • zur genaueren Charakterisierung von Tumorerkrankungen
  • zur Identifikation spezifischer genetischer Veränderungen
  • zur Auswahl zielgerichteter Therapien
  • bei fortgeschrittenen oder komplexen Tumorerkrankungen
  • wenn Standardtherapien nicht ausreichend wirken

Die Untersuchung liefert wichtige Informationen für eine personalisierte Behandlung.

Wie ist der Ablauf der Untersuchung?

Die molekularpathologische Analyse erfolgt auf Basis bereits entnommener Gewebeproben, zum Beispiel aus einer Biopsie oder Operation. Im Labor wird das Erbgut der Tumorzellen untersucht. Dabei kommen spezielle Verfahren zum Einsatz, mit denen genetische Veränderungen identifiziert werden können. Die Auswertung ist aufwendig und kann mehrere Tage bis Wochen in Anspruch nehmen. Die Ergebnisse werden anschließend im interdisziplinären Team besprochen und in die Therapieplanung einbezogen.

Was ist zu beachten?

Für Sie als Patientin oder Patient sind keine zusätzlichen Vorbereitungen notwendig, da die Untersuchung auf bereits vorhandenem Gewebe basiert. Die Ergebnisse sind ein wichtiger Bestandteil der individuellen Therapieentscheidung. Ihr Behandlungsteam erläutert Ihnen die Befunde und bespricht gemeinsam mit Ihnen die nächsten Schritte.