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Immunhistochemie

Pa­tho­lo­gie

Fax: +49 355 46 2007

Die Immunhistochemie ist ein ergänzendes Verfahren zur histologischen Untersuchung von Gewebeproben. Dabei werden spezielle Eiweiße (Marker) in den Zellen sichtbar gemacht, um die Eigenschaften eines Tumors genauer zu bestimmen. Im Tumorzentrum wird die Immunhistochemie eingesetzt, um die Diagnose zu präzisieren und wichtige Hinweise für die Auswahl der passenden Therapie zu gewinnen.

In welchen Fällen wird die Untersuchung vorgenommen?

Eine immunhistochemische Untersuchung wird unter anderem durchgeführt:

  • zur genaueren Bestimmung der Tumorart
  • zur Unterscheidung zwischen verschiedenen Tumorformen
  • zur Identifikation spezifischer Eigenschaften von Tumorzellen
  • zur Vorbereitung und Auswahl zielgerichteter Therapien
  • zur Ergänzung der histologischen Untersuchung

Die Untersuchung liefert zusätzliche Informationen, die für eine individuelle Behandlung entscheidend sein können.

Wie ist der Ablauf der Untersuchung?

Die Immunhistochemie wird im Labor an bereits entnommenem Gewebe durchgeführt. Dazu werden spezielle Antikörper eingesetzt, die gezielt an bestimmte Strukturen in den Zellen binden. Durch eine anschließende Färbung werden diese Strukturen unter dem Mikroskop sichtbar gemacht. So können Pathologinnen und Pathologen erkennen, welche Eigenschaften die Tumorzellen aufweisen. Die Untersuchung wird meist im Rahmen der histologischen Analyse durchgeführt und ergänzt deren Ergebnisse.

Was ist zu beachten?

Für Patientinnen und Patienten sind keine zusätzlichen Vorbereitungen erforderlich, da die Untersuchung auf bereits entnommenem Gewebe basiert. Die Ergebnisse sind ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik und Therapieplanung. Ihr Behandlungsteam bespricht die Befunde mit Ihnen und erklärt deren Bedeutung für Ihre weitere Behandlung.