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Neuigkeiten

LifeSaver Vertragsunterzeichnung 1LifeSaver Lausitz: Neue Impulse für die Gesundheitsversorgung11.02.2026 - Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) bringen gemeinsam mit Airbus Helicopters und der CHESCO GmbH das Innovationsprogramm LifeSaver Lausitz auf den Weg. Ziel ist es, die Gesundheitsversorgung in der Modellregion Gesundheit Lausitz mithilfe digitaler Technologien und neuer Mobilitätslösungen gezielt weiterzuentwickeln und zugleich den wirtschaftlichen Strukturwandel der Region zu unterstützen. Kern des Vorhabens ist der Aufbau eines digitalen Zwillings der Modellregion Gesundheit Lausitz. Dieses digitale Abbild soll bestehende Daten zur Gesundheitsversorgung, Mobilität, Demografie sowie zu Umweltfaktoren bündeln und analysierbar machen. Auf dieser Grundlage sollen konkrete Innovationsprojekte entwickelt und umgesetzt werden – unter anderem in den Bereichen medizinische Logistik, Drohnenanwendungen, Katastrophenschutz, Telemedizin sowie digitale Verwaltungs- und Informationsangebote. Prof. Dr. Gesine Grande, Präsidentin der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg: „LifeSaver zeigt, wie aus exzellenter Forschung konkrete Lösungen für die Menschen in der Lausitz werden können. An der BTU bündeln wir dafür die Kompetenzen unserer Einrichtungen – von der CHESCO-Forschungsfabrik über den iCampus bis zur wissenschaftlichen Weiterbildung – und arbeiten eng mit Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Gemeinsam mit der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem und Airbus Helicopters erproben wir Drohnensysteme, die sichere, effiziente und zuverlässige Versor-gungsflüge ermöglichen. So entsteht ein Pilotprojekt mit Modellcharakter, das die medizinische Infrastruktur auch in dünn besiedelten Regionen nachhaltig stärkt.“ Heiko Witte, Geschäftsführer der CHESCO GmbH: „Mit unserer Forschung an digitalen Zwillingen für nachhaltige Antriebssysteme in der Luftfahrt können wir bei CHESCO einen zentralen Beitrag zum Luftfahrt-Ökosystem bei der Entwicklung der digitalen Landkarte der Modellregion Gesundheit Lausitz leisten. Mithilfe des digitalen Zwillings lassen sich Ökosysteme für den Flugbetrieb mit medizinischen Drohnen abbilden. So können Reichweiten, Effektivität, Sicherheit und Effizienz der Versorgungsflüge bewertet und Anwendungen in Mobilität und Lufttransport gezielt verknüpft und weiterentwickelt werden.“ Das Programm folgt einem systematischen Ansatz: Zunächst wird datenbasiert analysiert, wo konkreter Bedarf besteht und welche Maßnahmen den größten Nutzen für Bevölkerung, Verwaltung und Wirtschaft versprechen. Darauf aufbauend werden anwendungsnahe Projekte entwickelt, die schrittweise vom Forschungs- in den Regelbetrieb überführt werden sollen.“ Mit der heutigen Unterzeichnung einer Absichtserklärung startet ein zunächst auf sechs Monate angelegter Prozess. In dieser Phase soll ein Gesamtkonzept einschließlich Finanzierungsstruktur erarbeitet werden. Zudem werden die Anforderungen an den digitalen Zwilling konkretisiert und erste App- beziehungsweise Use-Case-Projekte ausgearbeitet. Ziel ist der Aufbau eines langfristig angelegten Innovationsprogramms mit messbarem Nutzen für die Menschen in der Region. Dr.-Ing. Klaus Freytag, Lausitz-Beauftragter des Ministerpräsidenten Brandenburg: „Mit der Unterzeichnung des LOI erleben wir die direkten Effekte der Strukturentwicklung. Uniklinik, Forschungsakteure und leistungsstarke Unternehmen wie Airbus kümmern sich zukünftig in der Modellregion Gesundheit um moderne Angebote in der Versorgung für die Menschen und schaffen damit neue Wertschöpfung in der Lausitz.“ Hintergrund: Die Lausitz befindet sich infolge des Kohleausstiegs in einem umfassenden Strukturwandel. Mit der Modellregion Gesundheit Lausitz verfolgt das Land Brandenburg das Ziel, die medizinische Versorgung langfristig zu sichern, innovative Forschungs- und Entwicklungsbedingungen zu schaffen und neue wirtschaftliche Perspektiven zu eröffnen. Die MUL – CT bildet dabei das zentrale wissenschaftliche und medizinische Fundament. LifeSaver wurde von Airbus gemeinsam mit International SOS entwickelt. Der Service richtet sich an Regierungen und Regionen, die ihre Gesundheitsversorgung mithilfe neuer Technologien gezielt verbessern möchten. Dr. Klaus Przemeck, Mitglied der Geschäftsführung von Airbus Helicopters in Deutschland: „LifeSaver steht für effiziente Gesundheitsversorgung durch technologische Innovation. Die Modellregion Gesundheit Lausitz bietet ideale Voraussetzungen dafür, mit unseren Partnern moderne Mobilitätslösungen zu erproben und überregional zu skalieren.“ Grundlage des Programms ist stets eine detaillierte Analyse lokaler Versorgungsstrukturen und Bedarfe, um den Nutzen innovativer Lösungen realitätsnah zu simulieren. Ähnliche Projekte wurden bereits erfolgreich unter anderem in Estland, Bayern und Japan umgesetzt. In Brandenburg wird LifeSaver gezielt an die regionalen Besonderheiten angepasst. Der digitale Zwilling der Modellregion Gesundheit Lausitz fungiert dabei als eine Art „Betriebssystem“, auf dem verschiedene Anwendungen und Projekte als Apps beziehungsweise Use Cases aufsetzen können – etwa zur Optimierung von Rettungsdiensten, für medizinische Transporte per Drohne, für digitale Bürger- und Verwaltungsservices oder für die Planung im Katastrophenschutz. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Modellcharakter der Region: Innovationen, die in der Lausitz entwickelt und erprobt werden, sollen perspektivisch auch auf andere Regionen in Deutschland sowie international übertragbar sein. Martin Peuker, Digitalisierungsvorstand der MUL-CT: „Gerade hier in der Lausitz stehen wir vor besonderen logistischen Herausforderungen – große Distanzen, eine alternde Bevölkerung und begrenzte Ressourcen verlangen neue Antworten. Mit innovativen, digital gestützten Versorgungsmodellen können wir die medizinische Versorgung resilienter, schneller und vernetzter aufstellen. Unser Anspruch ist es nicht nur, bestehende Strukturen zu optimieren, sondern die Modellregion aktiv voranzubringen und Lösungen zu entwickeln, die auch über die Lausitz hinaus als Blaupause für eine moderne Gesundheitsversorgung dienen.“ Damit leistet das Programm nicht nur einen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung vor Ort, sondern stärkt zugleich die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Lausitz.TN HDGründer:innen starten beim Startup Lausitz Accelerator durch16.10.2025 - 11 Startups, 11 neue Chancen: Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) und die Thiem-Research GmbH unterstützen Gründerinnen und Gründer mit dem Startup Lausitz Accelerator. Beim Pitch-Event am 7. Oktober präsentierten junge Unternehmen ihre Ideen für die Medizin der Zukunft – von KI-gestützten Therapieentscheidungen über digitale Praxisassistenten bis hin zu innovativen Babyschlafsäcken oder automatisiertem Safrananbau für die Pharmaforschung.ZUKUNFT kuMULativ Foto 1Versorgung der Zukunft im Visier - Zukunft kuMULativ feiert Premiere13.10.2025 - Wie wird die ganzheitliche Versorgung von morgen aussehen? Auf welche Weise kann die Gestaltung mit allen Akteuren für Bürgerinnen und Bürger gelingen – digital, vernetzt, integriert, ambulant, stationär und präventiv? Mit diesen und weiteren zentralen Fragen und zukunftsweisenden Impulsen befassten sich rund 100 Interessierte und Involvierte, die sich am 08. und 09. Oktober zum ersten Fachsymposium „Zukunft kuMULativ“ der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) im Alten Stadthaus in Cottbus trafen. Versorgung neu zu denken stand als Verantwortungsmantra im Raum – im Kontext der Entwicklung der jungen MUL – CT und in Verbindung mit der Modellregion Gesundheit Lausitz. Am Vortag war zudem noch der Start-up-Lausitz-Accelerator eröffnet worden – eine weitere Dimension für das big picture der Versorgungszukunft in der Lausitz. Keiner bezweifelt mehr, dass dieses Großvorhaben eine der spannendsten und bedeutsamsten Zukunftsaufgaben im Strukturwandel ist, denn es geht um die Zukunft Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger. Die MUL – CT bringt schon nach einem guten Jahr Bestehen hochrangige, regional, national und international anerkannte Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Medizin, Gesundheitswirtschaft und Politik zusammen. Die Teilnehmerinnen kamen, um gemeinsam über die Zukunft der Gesundheitsversorgung zu diskutieren und Versorgung neu zu denken. Starke Thesen wurden aufgestellt: So formulierte der Wissenschaftsstaatssekretär Tobias Dünow begeistert: „Wenn es um die Zukunft der Gesundheitsversorgung geht und die klügsten Köpfe der Medizin in Deutschland zusammenkommen – dann hießen die Orte, an denen bislang wegweisende Impulse gesetzt wurden, oft Berlin, Heidelberg oder München. Ich bin überzeugt: Künftig werden die Koryphäen der Gesundheitssystemforschung Stammgäste in Cottbus sein. Mit dem Symposium gibt die Medizinische Universität Lausitz dafür einen ersten Vorgeschmack. Cottbus ist genau der richtige Ort für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Lösungsansätze – und für den Aufbau einer starken, innovativen und digital vernetzten Gesundheitsregion.“ Auch Gesundheitsministerin Britta Müller (BSW) fand Worte klaren Zuspruchs: „Ob Menschen Zugang zur Gesundheitsversorgung haben, entscheidet darüber, ob sie sich in diesem Land gesehen und mitgenommen fühlen.“ Genau deswegen sei es Aufgabe der Politik, eine gute gesundheitliche Versorgung sicherzustellen, „um die Demokratie im Land nicht zu gefährden. Unser Gesundheitssystem ist erst dann stark, wenn es seine Aufgabe erfüllt, Menschen verlässlich zu versorgen, unabhängig von Alter, Einkommen und Wohnort.“ Prof. Ole Petter Ottersen (u. a. Vizepräsident Virchow Stiftung) unterstrich die große Chance, die dieser große Change hier in der Lausitz habe. Er machte Mut, während Prof. Detlev Ganten (ehem. Vorstandsvorsitzender Charité – Universitätsmedizin Berlin) in seiner Dinnerspeach mahnte, das zu tun, wozu man imstande sei, aber nie etwas allein tun zu wollen. Zugleich ergänzte er, dass es ausgeschlossen sei, alles richtig machen zu können. Aber er betonte ebenfalls die einmalige Chance, die die Gestaltung der Versorgungszukunft in der Lausitz habe. Weiter standen praxisnahe Themen auf dem Programm, die Antworten auf folgende Fragen gaben: Wie lässt sich die Pflege digital unterstützen? Welche Rolle spielt die mobile Versorgung auf dem Land? Und wie kann Bürgerbeteiligung die Gesundheitsreform stärken? Antworten darauf gaben unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Universitätskliniken Essen, der AOK Nordost, vom Robert Koch-Institut, der Evangelischen Hochschule Dresden und des Ministeriums für Gesundheit und Soziales. Auch die Leitstelle Cottbus beteiligte sich an Diskussionen über die Rolle moderner Notfallstrukturen im ländlichen Raum, die längst ein Teil der Versorgung und kein reiner Transportdienst mehr ist. Diskutiert wurde zudem die fortschreitende Digitalisierung im Gesundheitswesen – ein inhaltlicher Schwerpunkt der MUL – CT. Digitale Lösungen im Gesundheitswesen ermöglichen es, Patientinnen und Patienten besser zu begleiten, Versorgung effizienter zu gestalten und Sektorengrenzen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung zu überwinden, wurde deutlich. Schon jetzt steht eine Fortsetzung des Formates fest: Am 1. und 2. Oktober 2026 findet das zweite Symposium „Zukunft kuMULativ“ statt.Modellregion Gesundheit Lausitz führt Telenotarzt einModellregion Gesundheit Lausitz führt Telenotarzt ein01.04.2025 - In der Modellregion Gesundheit Lausitz wird ab sofort der Telenotarzt aktiv sein. Der Telenotarzt ist derzeit in der Leitstelle Lausitz stationiert und wird in der Startphase von Montag bis Freitag zwischen 7 und 19 Uhr im Dienst sein. Der Telenotarzt kann über eine digitale Plattform in Echtzeit mit den Rettungskräften und den Patienten kommunizieren, wodurch eine schnelle und präzise medizinische Versorgung vor Ort möglich wird. Dies erhöht nicht nur die Effizienz der Notfallversorgung, sondern trägt auch dazu bei, die Wartezeiten für die Patienten zu minimieren. Sebastian Scholl, Beauftragter für die Modellregion Gesundheit Lausitz: „Der neue Dienst ist ein entscheidender Schritt hin zu einer modernen, digitalen Gesundheitsversorgung und stellt sicher, dass Notfallpatienten auch in ländlichen und schwer erreichbaren Gebieten bestmöglich versorgt werden. Die Einführung des Telenotarztes ist ein bedeutender Schritt für die Region.“ Ingolf Zellmann, Leiter der Leitstelle Lausitz: „Wir sind stolz darauf, diesen innovativen Service zu bieten und die Notfallversorgung in der Lausitz durch die Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Lausitz weiter zu stärken.“ Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Lausitz - Carl Thiem durchgeführt. Ziel ist es, die medizinische Expertise über digitale Technologien schnell und unbürokratisch in die Region zu bringen. In der Anfangsphase wird der Telenotarzt zunächst in den Land-kreisen Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße aktiv sein. Langfristig ist eine schrittweise Ausweitung des Projekts auf weitere Regionen geplant. Dafür sind mehr als 20 Notärzte aus der Region umfassend geschult worden. Mit der Einführung des Telenotarztes wird nicht nur die Versorgungssicherheit in der Modellregion Lausitz signifikant erhöht, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur modernen Notfallversorgung geleistet. Die schnelle und gezielte medizinische Unterstützung durch den Telenotarzt trägt entscheidend dazu bei, die Patientenversorgung in ländlichen Gebieten auf ein neues Level zu heben und die Gesundheitsversorgung nachhaltig zu verbessern. Über das Projekt: Das Projekt Telenotarzt in der Modellregion Gesundheit Lausitz wird von der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) in Kooperation mit regionalen Gesundheits- und Rettungsdiensten durchgeführt. Ziel ist es, durch den Einsatz digitaler Technologien die medizinische Notfallversorgung in der Lausitz nachhaltig zu verbessern.Startschuss für Aufbau von ForschungskapazitätenStartschuss für Aufbau von Forschungskapazitäten06.03.2025 - Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert den Aufbau der Forschungskapazitäten an der neu gegründeten Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) in Cottbus mit Mitteln aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Die MUL – CT leistet grundsätzlich einen wichtigen Beitrag zum Strukturwandel in der Region und stärkt maßgeblich die Gesundheitsforschung und -versorgung vor Ort.Martin Peuker ist der neue DigitalisierungsvorstandMartin Peuker ist der neue Digitalisierungsvorstand24.01.2025 - Seit Jahresbeginn ist Martin Peuker Digitalisierungsvorstand der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT). „In seinen vielfältigen bisherigen nationalen und internationalen Aufgaben bringt Herr Peuker eine beeindruckende Expertise in der IT-Transformation des Gesundheitswesens mit“, sagt Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel. Peukers Ziel: die digitale Zukunft der Medizinischen Universität Lausitz gestalten – auf Basis der in den vergangenen Jahren geschaffenen Strukturen, ergänzt durch innovative Technologien und die aktive Einbindung der Mitarbeitenden. „Die bisherigen Errungenschaften in der Digitalisierung sind ein solides Fundament, auf dem wir neue Themen entwickeln können. Digitalisierung ist ein fortlaufender Prozess, der auf bestehenden Erfolgen aufbaut“, erklärt Peuker. Besonderen Wert legt er darauf, die vorhandene Expertise der Mitarbeitenden zu nutzen und sie auf diesem Weg aktiv mitzunehmen. Zu seinen ersten Aufgaben zählt die Strukturierung der Digitalisierungsthemen sowie der Ausbau der regionalen und überregionalen Präsenz der MUL – CT. „Wir wollen zeigen, dass die Lausitz als Modellregion für Gesundheit deutschlandweit Maßstäbe setzen kann. Dafür ist ein digital vernetztes Leitkrankenhaus ein zentraler Baustein, genauso wie der nahtlose Austausch mit externen Praxen und medizinischen Versorgungszentren“, so Peuker. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Nutzung intelligenter Technologien wie künstlicher Intelligenz (KI). Diese soll sowohl in der Diagnostik als auch in der Verwaltung dazu beitragen, die Arbeit der Mitarbeitenden zu erleichtern und die Versorgungsqualität für Patient:innen zu verbessern. „KI und digitale Prozesse geben uns die Möglichkeit, Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und uns stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Patient:innen zu konzentrieren“, so Peuker. Auch die Weiterentwicklung bestehender Partnerschaften, wie der Innovationspartnerschaft mit der Telekom und der Kooperation mit Siemens Healthineers, wird eine wichtige Rolle spielen. „Diese Partnerschaften ermöglichen uns Zugang zu neuesten Technologien und bieten eine ideale Grundlage, um unsere Digitalstrategie erfolgreich umzusetzen“, sagt Peuker. Mit der Ernennung von Martin Peuker ist der sechsköpfige Gründungsvorstand der MUL – CT komplett. Gemeinsam mit Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel und den anderen Vorstandsmitgliedern arbeitet er daran, die Universitätsmedizin Lausitz als Vorreiter für digitale Innovation in Deutschland zu positionieren.

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LifeSaver Vertragsunterzeichnung 1LifeSaver Lausitz: Neue Impulse für die Gesundheitsversorgung11.02.2026 - Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) bringen gemeinsam mit Airbus Helicopters und der CHESCO GmbH das Innovationsprogramm LifeSaver Lausitz auf den Weg. Ziel ist es, die Gesundheitsversorgung in der Modellregion Gesundheit Lausitz mithilfe digitaler Technologien und neuer Mobilitätslösungen gezielt weiterzuentwickeln und zugleich den wirtschaftlichen Strukturwandel der Region zu unterstützen. Kern des Vorhabens ist der Aufbau eines digitalen Zwillings der Modellregion Gesundheit Lausitz. Dieses digitale Abbild soll bestehende Daten zur Gesundheitsversorgung, Mobilität, Demografie sowie zu Umweltfaktoren bündeln und analysierbar machen. Auf dieser Grundlage sollen konkrete Innovationsprojekte entwickelt und umgesetzt werden – unter anderem in den Bereichen medizinische Logistik, Drohnenanwendungen, Katastrophenschutz, Telemedizin sowie digitale Verwaltungs- und Informationsangebote. Prof. Dr. Gesine Grande, Präsidentin der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg: „LifeSaver zeigt, wie aus exzellenter Forschung konkrete Lösungen für die Menschen in der Lausitz werden können. An der BTU bündeln wir dafür die Kompetenzen unserer Einrichtungen – von der CHESCO-Forschungsfabrik über den iCampus bis zur wissenschaftlichen Weiterbildung – und arbeiten eng mit Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Gemeinsam mit der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem und Airbus Helicopters erproben wir Drohnensysteme, die sichere, effiziente und zuverlässige Versor-gungsflüge ermöglichen. So entsteht ein Pilotprojekt mit Modellcharakter, das die medizinische Infrastruktur auch in dünn besiedelten Regionen nachhaltig stärkt.“ Heiko Witte, Geschäftsführer der CHESCO GmbH: „Mit unserer Forschung an digitalen Zwillingen für nachhaltige Antriebssysteme in der Luftfahrt können wir bei CHESCO einen zentralen Beitrag zum Luftfahrt-Ökosystem bei der Entwicklung der digitalen Landkarte der Modellregion Gesundheit Lausitz leisten. Mithilfe des digitalen Zwillings lassen sich Ökosysteme für den Flugbetrieb mit medizinischen Drohnen abbilden. So können Reichweiten, Effektivität, Sicherheit und Effizienz der Versorgungsflüge bewertet und Anwendungen in Mobilität und Lufttransport gezielt verknüpft und weiterentwickelt werden.“ Das Programm folgt einem systematischen Ansatz: Zunächst wird datenbasiert analysiert, wo konkreter Bedarf besteht und welche Maßnahmen den größten Nutzen für Bevölkerung, Verwaltung und Wirtschaft versprechen. Darauf aufbauend werden anwendungsnahe Projekte entwickelt, die schrittweise vom Forschungs- in den Regelbetrieb überführt werden sollen.“ Mit der heutigen Unterzeichnung einer Absichtserklärung startet ein zunächst auf sechs Monate angelegter Prozess. In dieser Phase soll ein Gesamtkonzept einschließlich Finanzierungsstruktur erarbeitet werden. Zudem werden die Anforderungen an den digitalen Zwilling konkretisiert und erste App- beziehungsweise Use-Case-Projekte ausgearbeitet. Ziel ist der Aufbau eines langfristig angelegten Innovationsprogramms mit messbarem Nutzen für die Menschen in der Region. Dr.-Ing. Klaus Freytag, Lausitz-Beauftragter des Ministerpräsidenten Brandenburg: „Mit der Unterzeichnung des LOI erleben wir die direkten Effekte der Strukturentwicklung. Uniklinik, Forschungsakteure und leistungsstarke Unternehmen wie Airbus kümmern sich zukünftig in der Modellregion Gesundheit um moderne Angebote in der Versorgung für die Menschen und schaffen damit neue Wertschöpfung in der Lausitz.“ Hintergrund: Die Lausitz befindet sich infolge des Kohleausstiegs in einem umfassenden Strukturwandel. Mit der Modellregion Gesundheit Lausitz verfolgt das Land Brandenburg das Ziel, die medizinische Versorgung langfristig zu sichern, innovative Forschungs- und Entwicklungsbedingungen zu schaffen und neue wirtschaftliche Perspektiven zu eröffnen. Die MUL – CT bildet dabei das zentrale wissenschaftliche und medizinische Fundament. LifeSaver wurde von Airbus gemeinsam mit International SOS entwickelt. Der Service richtet sich an Regierungen und Regionen, die ihre Gesundheitsversorgung mithilfe neuer Technologien gezielt verbessern möchten. Dr. Klaus Przemeck, Mitglied der Geschäftsführung von Airbus Helicopters in Deutschland: „LifeSaver steht für effiziente Gesundheitsversorgung durch technologische Innovation. Die Modellregion Gesundheit Lausitz bietet ideale Voraussetzungen dafür, mit unseren Partnern moderne Mobilitätslösungen zu erproben und überregional zu skalieren.“ Grundlage des Programms ist stets eine detaillierte Analyse lokaler Versorgungsstrukturen und Bedarfe, um den Nutzen innovativer Lösungen realitätsnah zu simulieren. Ähnliche Projekte wurden bereits erfolgreich unter anderem in Estland, Bayern und Japan umgesetzt. In Brandenburg wird LifeSaver gezielt an die regionalen Besonderheiten angepasst. Der digitale Zwilling der Modellregion Gesundheit Lausitz fungiert dabei als eine Art „Betriebssystem“, auf dem verschiedene Anwendungen und Projekte als Apps beziehungsweise Use Cases aufsetzen können – etwa zur Optimierung von Rettungsdiensten, für medizinische Transporte per Drohne, für digitale Bürger- und Verwaltungsservices oder für die Planung im Katastrophenschutz. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Modellcharakter der Region: Innovationen, die in der Lausitz entwickelt und erprobt werden, sollen perspektivisch auch auf andere Regionen in Deutschland sowie international übertragbar sein. Martin Peuker, Digitalisierungsvorstand der MUL-CT: „Gerade hier in der Lausitz stehen wir vor besonderen logistischen Herausforderungen – große Distanzen, eine alternde Bevölkerung und begrenzte Ressourcen verlangen neue Antworten. Mit innovativen, digital gestützten Versorgungsmodellen können wir die medizinische Versorgung resilienter, schneller und vernetzter aufstellen. Unser Anspruch ist es nicht nur, bestehende Strukturen zu optimieren, sondern die Modellregion aktiv voranzubringen und Lösungen zu entwickeln, die auch über die Lausitz hinaus als Blaupause für eine moderne Gesundheitsversorgung dienen.“ Damit leistet das Programm nicht nur einen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung vor Ort, sondern stärkt zugleich die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Lausitz.TN HDGründer:innen starten beim Startup Lausitz Accelerator durch16.10.2025 - 11 Startups, 11 neue Chancen: Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) und die Thiem-Research GmbH unterstützen Gründerinnen und Gründer mit dem Startup Lausitz Accelerator. Beim Pitch-Event am 7. Oktober präsentierten junge Unternehmen ihre Ideen für die Medizin der Zukunft – von KI-gestützten Therapieentscheidungen über digitale Praxisassistenten bis hin zu innovativen Babyschlafsäcken oder automatisiertem Safrananbau für die Pharmaforschung.ZUKUNFT kuMULativ Foto 1Versorgung der Zukunft im Visier - Zukunft kuMULativ feiert Premiere13.10.2025 - Wie wird die ganzheitliche Versorgung von morgen aussehen? Auf welche Weise kann die Gestaltung mit allen Akteuren für Bürgerinnen und Bürger gelingen – digital, vernetzt, integriert, ambulant, stationär und präventiv? Mit diesen und weiteren zentralen Fragen und zukunftsweisenden Impulsen befassten sich rund 100 Interessierte und Involvierte, die sich am 08. und 09. Oktober zum ersten Fachsymposium „Zukunft kuMULativ“ der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) im Alten Stadthaus in Cottbus trafen. Versorgung neu zu denken stand als Verantwortungsmantra im Raum – im Kontext der Entwicklung der jungen MUL – CT und in Verbindung mit der Modellregion Gesundheit Lausitz. Am Vortag war zudem noch der Start-up-Lausitz-Accelerator eröffnet worden – eine weitere Dimension für das big picture der Versorgungszukunft in der Lausitz. Keiner bezweifelt mehr, dass dieses Großvorhaben eine der spannendsten und bedeutsamsten Zukunftsaufgaben im Strukturwandel ist, denn es geht um die Zukunft Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger. Die MUL – CT bringt schon nach einem guten Jahr Bestehen hochrangige, regional, national und international anerkannte Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Medizin, Gesundheitswirtschaft und Politik zusammen. Die Teilnehmerinnen kamen, um gemeinsam über die Zukunft der Gesundheitsversorgung zu diskutieren und Versorgung neu zu denken. Starke Thesen wurden aufgestellt: So formulierte der Wissenschaftsstaatssekretär Tobias Dünow begeistert: „Wenn es um die Zukunft der Gesundheitsversorgung geht und die klügsten Köpfe der Medizin in Deutschland zusammenkommen – dann hießen die Orte, an denen bislang wegweisende Impulse gesetzt wurden, oft Berlin, Heidelberg oder München. Ich bin überzeugt: Künftig werden die Koryphäen der Gesundheitssystemforschung Stammgäste in Cottbus sein. Mit dem Symposium gibt die Medizinische Universität Lausitz dafür einen ersten Vorgeschmack. Cottbus ist genau der richtige Ort für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Lösungsansätze – und für den Aufbau einer starken, innovativen und digital vernetzten Gesundheitsregion.“ Auch Gesundheitsministerin Britta Müller (BSW) fand Worte klaren Zuspruchs: „Ob Menschen Zugang zur Gesundheitsversorgung haben, entscheidet darüber, ob sie sich in diesem Land gesehen und mitgenommen fühlen.“ Genau deswegen sei es Aufgabe der Politik, eine gute gesundheitliche Versorgung sicherzustellen, „um die Demokratie im Land nicht zu gefährden. Unser Gesundheitssystem ist erst dann stark, wenn es seine Aufgabe erfüllt, Menschen verlässlich zu versorgen, unabhängig von Alter, Einkommen und Wohnort.“ Prof. Ole Petter Ottersen (u. a. Vizepräsident Virchow Stiftung) unterstrich die große Chance, die dieser große Change hier in der Lausitz habe. Er machte Mut, während Prof. Detlev Ganten (ehem. Vorstandsvorsitzender Charité – Universitätsmedizin Berlin) in seiner Dinnerspeach mahnte, das zu tun, wozu man imstande sei, aber nie etwas allein tun zu wollen. Zugleich ergänzte er, dass es ausgeschlossen sei, alles richtig machen zu können. Aber er betonte ebenfalls die einmalige Chance, die die Gestaltung der Versorgungszukunft in der Lausitz habe. Weiter standen praxisnahe Themen auf dem Programm, die Antworten auf folgende Fragen gaben: Wie lässt sich die Pflege digital unterstützen? Welche Rolle spielt die mobile Versorgung auf dem Land? Und wie kann Bürgerbeteiligung die Gesundheitsreform stärken? Antworten darauf gaben unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Universitätskliniken Essen, der AOK Nordost, vom Robert Koch-Institut, der Evangelischen Hochschule Dresden und des Ministeriums für Gesundheit und Soziales. Auch die Leitstelle Cottbus beteiligte sich an Diskussionen über die Rolle moderner Notfallstrukturen im ländlichen Raum, die längst ein Teil der Versorgung und kein reiner Transportdienst mehr ist. Diskutiert wurde zudem die fortschreitende Digitalisierung im Gesundheitswesen – ein inhaltlicher Schwerpunkt der MUL – CT. Digitale Lösungen im Gesundheitswesen ermöglichen es, Patientinnen und Patienten besser zu begleiten, Versorgung effizienter zu gestalten und Sektorengrenzen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung zu überwinden, wurde deutlich. Schon jetzt steht eine Fortsetzung des Formates fest: Am 1. und 2. Oktober 2026 findet das zweite Symposium „Zukunft kuMULativ“ statt.Modellregion Gesundheit Lausitz führt Telenotarzt einModellregion Gesundheit Lausitz führt Telenotarzt ein01.04.2025 - In der Modellregion Gesundheit Lausitz wird ab sofort der Telenotarzt aktiv sein. Der Telenotarzt ist derzeit in der Leitstelle Lausitz stationiert und wird in der Startphase von Montag bis Freitag zwischen 7 und 19 Uhr im Dienst sein. Der Telenotarzt kann über eine digitale Plattform in Echtzeit mit den Rettungskräften und den Patienten kommunizieren, wodurch eine schnelle und präzise medizinische Versorgung vor Ort möglich wird. Dies erhöht nicht nur die Effizienz der Notfallversorgung, sondern trägt auch dazu bei, die Wartezeiten für die Patienten zu minimieren. Sebastian Scholl, Beauftragter für die Modellregion Gesundheit Lausitz: „Der neue Dienst ist ein entscheidender Schritt hin zu einer modernen, digitalen Gesundheitsversorgung und stellt sicher, dass Notfallpatienten auch in ländlichen und schwer erreichbaren Gebieten bestmöglich versorgt werden. Die Einführung des Telenotarztes ist ein bedeutender Schritt für die Region.“ Ingolf Zellmann, Leiter der Leitstelle Lausitz: „Wir sind stolz darauf, diesen innovativen Service zu bieten und die Notfallversorgung in der Lausitz durch die Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Lausitz weiter zu stärken.“ Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Lausitz - Carl Thiem durchgeführt. Ziel ist es, die medizinische Expertise über digitale Technologien schnell und unbürokratisch in die Region zu bringen. In der Anfangsphase wird der Telenotarzt zunächst in den Land-kreisen Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße aktiv sein. Langfristig ist eine schrittweise Ausweitung des Projekts auf weitere Regionen geplant. Dafür sind mehr als 20 Notärzte aus der Region umfassend geschult worden. Mit der Einführung des Telenotarztes wird nicht nur die Versorgungssicherheit in der Modellregion Lausitz signifikant erhöht, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur modernen Notfallversorgung geleistet. Die schnelle und gezielte medizinische Unterstützung durch den Telenotarzt trägt entscheidend dazu bei, die Patientenversorgung in ländlichen Gebieten auf ein neues Level zu heben und die Gesundheitsversorgung nachhaltig zu verbessern. Über das Projekt: Das Projekt Telenotarzt in der Modellregion Gesundheit Lausitz wird von der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) in Kooperation mit regionalen Gesundheits- und Rettungsdiensten durchgeführt. Ziel ist es, durch den Einsatz digitaler Technologien die medizinische Notfallversorgung in der Lausitz nachhaltig zu verbessern.Startschuss für Aufbau von ForschungskapazitätenStartschuss für Aufbau von Forschungskapazitäten06.03.2025 - Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert den Aufbau der Forschungskapazitäten an der neu gegründeten Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) in Cottbus mit Mitteln aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Die MUL – CT leistet grundsätzlich einen wichtigen Beitrag zum Strukturwandel in der Region und stärkt maßgeblich die Gesundheitsforschung und -versorgung vor Ort.Martin Peuker ist der neue DigitalisierungsvorstandMartin Peuker ist der neue Digitalisierungsvorstand24.01.2025 - Seit Jahresbeginn ist Martin Peuker Digitalisierungsvorstand der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT). „In seinen vielfältigen bisherigen nationalen und internationalen Aufgaben bringt Herr Peuker eine beeindruckende Expertise in der IT-Transformation des Gesundheitswesens mit“, sagt Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel. Peukers Ziel: die digitale Zukunft der Medizinischen Universität Lausitz gestalten – auf Basis der in den vergangenen Jahren geschaffenen Strukturen, ergänzt durch innovative Technologien und die aktive Einbindung der Mitarbeitenden. „Die bisherigen Errungenschaften in der Digitalisierung sind ein solides Fundament, auf dem wir neue Themen entwickeln können. Digitalisierung ist ein fortlaufender Prozess, der auf bestehenden Erfolgen aufbaut“, erklärt Peuker. Besonderen Wert legt er darauf, die vorhandene Expertise der Mitarbeitenden zu nutzen und sie auf diesem Weg aktiv mitzunehmen. Zu seinen ersten Aufgaben zählt die Strukturierung der Digitalisierungsthemen sowie der Ausbau der regionalen und überregionalen Präsenz der MUL – CT. „Wir wollen zeigen, dass die Lausitz als Modellregion für Gesundheit deutschlandweit Maßstäbe setzen kann. Dafür ist ein digital vernetztes Leitkrankenhaus ein zentraler Baustein, genauso wie der nahtlose Austausch mit externen Praxen und medizinischen Versorgungszentren“, so Peuker. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Nutzung intelligenter Technologien wie künstlicher Intelligenz (KI). Diese soll sowohl in der Diagnostik als auch in der Verwaltung dazu beitragen, die Arbeit der Mitarbeitenden zu erleichtern und die Versorgungsqualität für Patient:innen zu verbessern. „KI und digitale Prozesse geben uns die Möglichkeit, Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und uns stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Patient:innen zu konzentrieren“, so Peuker. Auch die Weiterentwicklung bestehender Partnerschaften, wie der Innovationspartnerschaft mit der Telekom und der Kooperation mit Siemens Healthineers, wird eine wichtige Rolle spielen. „Diese Partnerschaften ermöglichen uns Zugang zu neuesten Technologien und bieten eine ideale Grundlage, um unsere Digitalstrategie erfolgreich umzusetzen“, sagt Peuker. Mit der Ernennung von Martin Peuker ist der sechsköpfige Gründungsvorstand der MUL – CT komplett. Gemeinsam mit Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel und den anderen Vorstandsmitgliedern arbeitet er daran, die Universitätsmedizin Lausitz als Vorreiter für digitale Innovation in Deutschland zu positionieren.