Gemeindeschwester im neuen Gewand - Regula-Standort geht an den Start

Gesundheit fördern, Krankheiten vorbeugen und Menschen dabei unterstützen, möglichst lange gesund zu bleiben: Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) und die Evangelische Hochschule Dresden (ehs Dresden) bündeln ihre Expertise und etablieren in Schwarze Pumpe die neue Versorgungsform der Community Health Nurses. Gemeinsam starten sie das Verbundprojekt „ReGuLa – Neuausrichtung der Regionalen Gesundheitsversorgung durch Community Health Nursing in der Lausitz“. Erste Treffen und Absprachen zeigen: Die Partner setzen auf enge Zusammenarbeit und hohe Transparenz, um innovative Ansätze schnell in die Praxis zu überführen und die regionale Gesundheitsversorgung nachhaltig zu stärken.
Feierliche Standorteröffnung am 2. Dezember
Ein wichtiger Meilenstein steht unmittelbar bevor: Am 2. Dezember 2025 wird in der Bergmannstraße 5 und 7 in Schwarze Pumpe der erste Projektstandort offiziell eröffnet. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Gesundheit, Politik und Gesellschaft, die sich über Inhalte und Ziele des Projekts informieren möchten.
Die Veranstaltung beginnt um 9 Uhr mit einer Begrüßung durch Vertreterinnen und Vertreter der MUL – CT, Projektverantwortliche, die Stadt sowie die neu eingesetzte Community Health Nurse Rebekka Kauthe. Bis 11 Uhr bieten Poster und Infostationen Gelegenheit, Fragen zu stellen, sich auszutauschen und Einblicke in die Arbeitsweise der künftigen Gemeindeschwestern zu erhalten.
Aufgaben und Mehrwert der Community Health Nurses
Community Health Nurses wie Rebekka Kauthe sind spezialisierte Pflegefachpersonen, die Menschen im Alltag gesundheitlich begleiten – insbesondere bei chronischen Erkrankungen, Multimorbidität oder Pflegebedürftigkeit. Ihr Ziel: Gesundheit dort stärken, wo die Menschen leben.
Die hauptsächlichen Tätigkeiten von Rebekka Kauthe:
- Gesundheitsförderung und Prävention (Beratung, Aufklärung)
- Familien- und Gemeindearbeit (z. B. Hausbesuche, Unterstützung vulnerabler Gruppen)
- Pflege- und Fallmanagement (Casemanagement, Anleitung)
Ein Projekt im Netzwerk Gesunde-Lausitz
Das Verbundprojekt ReGuLa ist Teil des Netzwerks Gesunde-Lausitz (com(m)2020) – einem WIR2!-Bündnis für kommunale Innovationen in der regionalen Gesundheitsversorgung. Ziel ist es, dem Fachkräftemangel im medizinischen und pflegerischen Bereich entgegenzuwirken. Eine zentrale Rolle spielen dabei innovative Community-Care-Technologien, die Schritt für Schritt in den Versorgungsalltag der Lausitz integriert werden.
Gefördert wird das Projekt bis Ende März 2028 durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.
Mit ihrer Kooperation setzen MUL – CT und ehs Dresden auf eine zukunftsorientierte, wohnortnahe und interprofessionelle Gesundheitsversorgung – ein wichtiger Schritt für die Gesundheitsregion Lausitz.
Kontakt: regula@mul-ct.de
