Science@Lausitz: Ein Jahr, fünf Ausgaben

Mit der fünften Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Science@Lausitz“ hat sich ein noch junges Format bereits fest in der regionalen Wissenschaftslandschaft etabliert. Am 15. April trafen sich Forschende, Netzwerker und Interessierte im Startblock B2 der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU), um aktuelle Entwicklungen und Kooperationsmöglichkeiten zu diskutieren.
Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey machte eingangs klar, warum das Format zieht: „Es ist eine Reihe, die unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammenbringt und die Lausitz durch Vernetzung als Wissenschaftsstandort stärkt. Eine Erfolgsstory seit nunmehr einem Jahr“, so die Wissenschaftsvorständin.
Prof. Dr. Jeannine Schübel, die erst im Januar an die MUL – CT berufen wurde, ging der Frage nach, warum viele gute Ideen in der Gesundheitsversorgung nur selten dort ankommen, wo sie gebraucht werden – bei den Patientinnen und Patienten. Ihr Punkt: Ohne die Allgemeinmedizin als starken Partner wird es schwer, Innovation wirklich in die Fläche zu bringen.
Wie eng Wissenschaftsdisziplinen miteinander verwoben sind, führte Prof. Dr. Armin Fügenschuh (BTU) vor Augen – und nahm das Publikum mit auf eine kleine Zeitreise: vom Papyrus Ebers bis zum Epidemiologie-Pionier John Snow. Seine Botschaft: Ohne Mathematik läuft in der Medizin ziemlich wenig.
Unternehmerisch wurde es auch: Prof. Dr. Diemo Urbig (BTU) warb für mehr Gründergeist in der Medizin – vor allem in den Reihen der Ärzteschaft. Sein Appell: Versorgung und Unternehmertum zusammendenken.
Fazit: Science@Lausitz ist kein Experiment mehr, sondern etabliert sich rasant als feste Größe in der Region – mit wachsendem Publikum und klarer Richtung.
