MUL – CT setzt Akzente auf der DMEA 2026




Einmal im Jahr wird Berlin zum zentralen Treffpunkt der digitalen Gesundheitswirtschaft: Auf der DMEA kommen Expert:innen aus nationalen und internationalen Gesundheits-IT-Unternehmen, Wissenschafts- und Versorgungseinrichtungen zusammen, um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, Innovationen sichtbar zu machen und neue Kooperationen anzustoßen.
Mit dabei war in diesem Jahr auch die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) – mit einem eigenen Digitalisierungsstand unter Federführung von Digitalisierungsvorstand Martin Peuker, der MID mit Leiter Sven Kleemann, dem Beauftragten der Modellregion Gesundheit Lausitz, Sebastian Scholl sowie einem Startup-Bereich des Accelerators, betreut von Dr. Robert Freund und Robert Holzschuh.
Martin Peuker war auf der Messe gleich mehrfach als gefragter Gesprächspartner präsent. In Interviews sprach er über die Herausforderungen der digitalen Transformation im Gesundheitswesen und die Frage, wie zukunftsfähig Deutschland in den kommenden fünf Jahren aufgestellt ist. In einer Paneldiskussion diskutierte er gemeinsam mit weiteren Expert:innen zum Thema „KIS: Bereit für die Zukunft?“ und hielt zudem einen Vortrag beim Kooperationspartner Siemens Healthineers. Seine zentrale Botschaft: Digitalisierung muss dort ansetzen, wo Forschung und Versorgung unmittelbar aufeinandertreffen. Daten, Teams und klinische Prozesse müssten stärker miteinander vernetzt werden, um einen messbaren Nutzen für Patientinnen und Patienten zu schaffen.
„Wir müssen intersektoral denken. Primärversorgung beginnt nicht erst im Krankenhaus“, betonte Peuker während der Veranstaltung.
Auch beim Thema Künstliche Intelligenz sieht er erhebliches Potenzial: „Sie wird uns wesentlich voranbringen und insbesondere im administrativen Bereich spürbare Entlastungen schaffen.“
Neben Fachvorträgen und Panels nutzte die MUL – CT die Messe für intensive Gespräche mit Industriepartnern sowie den Austausch beim Empfang auf dem Gemeinschaftsstand Berlin-Brandenburg. Dabei wurde deutlich: Gerade im klinischen Bereich müssen Versorgungsbedarfe präziser identifiziert, technologische Defizite konsequent abgebaut und Fachkräfte langfristig gesichert werden.
Hintergrund
Die DMEA 2026 ist mit rund 900 Ausstellern, mehr als 20.500 Besucher:innen und 470 Speaker:innen Europas führende Veranstaltung für digitale Gesundheitsversorgung. 2027 findet die Messe erstmals in München statt.
