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Bundesforschungsministerin überzeugt sich von innovativer Forschung der MUL – CT

13.05.2026
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Bärbesuch

Die Lausitz stand heute erneut im Fokus von Wissenschaft, Forschung und Zukunftsmedizin:

Auf Einladung von Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke besuchte die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle Cottbus. Veranstaltungsort war die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, die als Kooperationsuniversität der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem gemeinsam mit Partnern aktuelle Entwicklungen aus Forschung, Wissenschaft und Strukturwandel präsentierte.

Im Mittelpunkt standen die Zukunftsthemen der Lausitz – von innovativen Forschungsprojekten über den entstehenden Lausitz Science Park bis hin zur Weiterentwicklung der Universitätsmedizin. Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen und Forschungseinrichtungen nutzten die Gelegenheit, um mit der Bundesministerin über Perspektiven für Wissenschaft, Innovation und regionale Entwicklung ins Gespräch zu kommen.

Die MUL – CT präsentierte als Teil des Gesamtprogramms erste herausragende Entwicklungen, die durch Fördergelder ermöglicht wurden und bereits heute wichtige Impulse für die Gesundheitsversorgung der Zukunft setzen. Vorgestellt wurde unter anderem der konsequente Aufbau neuer Forschungsstrukturen durch Professuren und Lehrstühle sowie die gezielte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Ein weiterer Schwerpunkt der MUL – CT lag auf der Digitalisierung der Gesundheitsversorgung. Präsentiert wurden Pläne für den Aufbau einer leistungsfähigen KI-, Hybrid-IT- und Cloud-Infrastruktur sowie die Entwicklung zum „Digitalen Leitkrankenhaus“. Ziel ist es, datenbasierte Forschung, digitale Lehre und moderne Patientenversorgung intelligent miteinander zu verbinden und die Gesundheitsakteure der Lausitz regional stärker zu vernetzen.

Darüber hinaus stellte die MUL – CT innovative Entwicklungen im Bereich der Neurochirurgie vor. Gezeigt wurde das sogenannte präoperative Mapping des Gehirns im Rahmen eines Brain-Machine-Interface-Ansatzes. Die nicht-invasive Hirnstimulation soll künftig personalisierte Diagnostik- und Therapieansätze für komplexe neurologische Erkrankungen ermöglichen und nachhaltig in die klinische Praxis integriert werden.

Der Besuch verdeutlichte eindrucksvoll, wie eng Wissenschaft, Forschung, Hochschulen und medizinische Versorgung in der Lausitz zusammenarbeiten. Gleichzeitig wurde sichtbar, wie Fördermittel gezielt eingesetzt werden, um Innovationen voranzubringen und die Region als zukunftsweisenden Wissenschafts- und Gesundheitsstandort weiter zu stärken.