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Hitze der nächsten Tage bitte nicht unterschätzen!

MUL – CT steht Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitenden verlässlich zur Seite
18.06.2026
Symbolbild Hitze MUL CT
Ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen ist auch an der MUL – CT das Gebot der Stunde in den nächsten Tagen.

Längere und intensivere Hitzeperioden belasten vor allem ältere und vorerkrankte Menschen. Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen und zu Hause gepflegte Menschen sind hier besonders betroffen, aber auch Pflegefachpersonen. Säuglinge und Kleinkinder sind ebenso gefährdet, und auch gesunde Menschen können unter andauernder extremer Hitze leiden und gesundheitliche Probleme bekommen.

Für die nächsten Tage hat der Wetterdienst Temperaturen bis zu 34 Grad vorhergesagt. An der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) stellt man sich entsprechend darauf ein. Das Personal der Zentralen Notaufnahme und weiterer Kliniken ist vorbereitet auf mögliche Patientinnen und Patienten beispielsweise mit Kreislaufkollaps, Schwindel oder Kopfschmerzen. Und auch die Mitarbeitenden selbst sind angehalten, gut auf sich zu achten und sich angemessen zu verhalten, denn der Hitze sind alle ausgesetzt.

„Man kann die Hitze nicht vollständig meiden, aber es gibt Möglichkeiten, die es den Bürgerinnen und Bürgern erleichtern, durch die anstrengend heißen Tage zu kommen: Wir empfehlen leichte Nahrungsmittel, wasserreiche Obst- und Gemüsesorten, ausreichend Flüssigkeit und mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt“, sagt Matthias Fehr, kommissarischer Chefarzt Zentrale Notaufnahme an der MUL – CT. „Sport sollte indes nur in Maßen und am frühen Morgen oder den späten Abendstunden betrieben werden.“

Auch die Mitarbeitenden stellen sich auf die heißen Tage ein. Verschattungen zur Abmilderung von Hitze- beziehungsweise Sonneneinstrahlung durch Gebäudeteile oder Jalousien werden am Uniklinikum genutzt. Bestimmte Funktionsbereiche sind klimatisiert, die Kantine bietet leichtere Gerichte an, Erfrischungen werden verteilt und das Personal achtet verstärkt darauf, atmungsaktive Dienstkleidung zu nutzen – natürlich immer unter Berücksichtigung der Hygienebestimmungen.

Zudem ist es ratsam, sich nicht in der direkten Sonne aufzuhalten – und wenn es nicht zu vermeiden ist, nur mit geeignetem Sonnenschutz. Fenster sollten tagsüber verschlossen werden. In den kühlen Nacht- und Morgenstunden ist es hilfreich, die Räume durchzulüften – auch dann, wenn die Nächte in den nächsten Tagen nicht mehr ganz so erfrischend sein werden. Auch wichtig: Tipps für die Einnahme und Lagerung von Medikamenten sind dringend zu beachten.

Hilfreiche weiterführende Informationen

Gesundheitlicher Hitzeschutz hat auch für das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) eine hohe Bedeutung. Wegen der zunehmenden Hitzeperioden durch den Klimawandel ist ein verstärktes Engagement der gesamten Gesellschaft, insbesondere des Gesundheitswesens, erforderlich. 2024 gab das Ministerium einen Musterhitzeschutzplan für Krankenhäuser heraus. Ein Jahr zuvor initiierte das BMG den Hitzeschutztag.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/H/Hitzeschutzplan/Musterhitzeschutzplan_Krankenhaeuser_BF.pdf

Auch das Pflegenetzwerk Deutschland, einer Informationsplattform für beruflich Pflegende des BMG, hat viele Tipps und Informationen zu Hitzeschutz zusammengestellt.

https://pflegenetzwerk-deutschland.de/thema-hitzeschutz