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Gemeinsam gegen Ärztemangel: MUL – CT und MHB stärken Kooperation

Vereinbarung setzt auf bessere Ausbildung, Forschung und Gesundheitsversorgung in Brandenburg
24.06.2026
Kooperationsvereinbarung MUL CT MHB
Erfolgreiche Unterzeichnung der Kooperation zwischen der MUL – CT und der MHB. Die Anwesenden v. l.: Martin Peuker, Digitalisierungsvorstand der MUL – CT, MHB-Kanzler Dr. Gerrit Fleige, MHB-Präsident Prof. Dr. Dr. Hans-Uwe Simon; Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel, Vorstandsvorsitzender der MUL – CT, Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, Gründungsvorstand Wissenschaft der MUL – CT und Prof. Dr. Irene Hinterseher, Vizepräsidentin der MHB.
Kooperationsvereinbarung MUL CT MHB 1
MUL – CT und MHB vertiefen ihre Zusammenarbeit in Ausbildung, Forschung und Versorgung.
Kooperationsvereinbarung MUL CT MHB 2
Unterzeichnet wurde die Kooperationsvereinbarung auf Seiten der MUL – CT von Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel, Vorstandsvorsitzender (2.v.r.), sowie Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, Gründungsvorstand Wissenschaft (r.).
Kooperationsvereinbarung MUL CT MHB 6
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen die Bereiche Lehre, Forschung, Digitalisierung und Nachwuchsförderung.

Mehr Ärztinnen und Ärzte für Brandenburg ausbilden, medizinischen Nachwuchs im Land halten und neue Lösungen für die Gesundheitsversorgung entwickeln: Mit diesem Ziel haben die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) und die Medizinische Hochschule Brandenburg CAMPUS GmbH (MHB) eine umfassende Kooperationsvereinbarung geschlossen. Unterschrieben haben die Vereinbarung auf Seiten der MUL – CT Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel, Vorstandsvorsitzender, sowie Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, Gründungsvorstand Wissenschaft – und auf Seiten der Medizinischen Hochschule Brandenburg Präsident Prof. Dr. Dr. Hans-Uwe Simon sowie Kanzler Dr. Gerrit Fleige.

Die Vereinbarung verbindet Forschung, Lehre, Digitalisierung und Nachwuchsförderung. Dahinter steht ein gemeinsames Ziel: Die medizinische Versorgung der Menschen in Brandenburg langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln. „Brandenburg braucht gut ausgebildete Ärztinnen und Ärzte, innovative Forschung und starke regionale Netzwerke. Keine Institution kann diese Aufgabe allein bewältigen. Mit der MHB gewinnen wir einen Partner, mit dem wir Ausbildung, Forschung und Versorgung noch enger verzahnen können“, sagt Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, Gründungsvorstand Wissenschaft der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem.

Konkret wollen beide Einrichtungen ihre Lehrangebote stärker aufeinander abstimmen und Ausbildungsstrukturen gemeinsam nutzen. Lehrpraxen und Lehrkrankenhäuser sollen künftig Studierenden beider Hochschulen offenstehen. Dadurch können mehr angehende Medizinerinnen und Mediziner praktische Erfahrungen in Brandenburg sammeln – ein wichtiger Faktor dafür, sie später auch als Ärztinnen und Ärzte in der Region zu halten.

Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf der Allgemeinmedizin. Beide Partner wollen die Weiterbildung von Hausärztinnen und Hausärzten gemeinsam stärken. Gerade in ländlichen Regionen Brandenburgs ist die Sicherung der hausärztlichen Versorgung eine der zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre.

Auch in der Forschung wollen MUL – CT und MHB künftig enger zusammenarbeiten. Geplant sind gemeinsame Projekte zur Gesundheitsversorgung sowie Förderanträge im Netzwerk Universitätsmedizin. Ziel ist es, neue wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die Praxis zu bringen und innovative Versorgungskonzepte für Brandenburg zu entwickeln.

Prof. Dr. Dr. Hans-Uwe Simon, Präsident der Medizinischen Hochschule Brandenburg, sagt: „Die MHB steht seit ihrer Gründung und staatlichen Anerkennung 2014 für Mut und Pioniergeist und ist eine echte Erfolgsgeschichte im Land Brandenburg. Als erste Universität und Medizinische Fakultät des Landes hat sie gemeinsam mit den vier Universitätskliniken in Neuruppin, Brandenburg an der Havel, Bernau und Rüdersdorf die Universitätsmedizin im Land aufgebaut und damit neue Maßstäbe für eine wissenschaftsbasierte, praxisnahe und patientenorientierte Ausbildung gesetzt. Davon profitieren nicht nur unsere Studierenden, sondern ebenso die Patientinnen und Patienten in Brandenburg. Für die MHB ist die Kooperation mit der MUL – CT ein wichtiger Schritt, um Forschung, Lehre und Versorgung landesweit noch enger zu verzahnen."