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Kleine Kämpfer, großes Wiedersehen

Frühgeborenentreffen des Perinatalzentrums bringt 42 Familien zusammen
10.07.2026
Zum neunten Mal begrüßte die Neonatologie der MUL – CT insgesamt 42 Familien mit ehemaligen Frühgeborenen.

Wiedersehen, Austausch und gemeinsames Erleben: Zum 9. Regionalen Frühgeborenentreffen begrüßte die Neonatologie der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) 42 Familien mit ehemaligen Frühgeborenen. Das abwechslungsreiche Programm bot Raum für Begegnungen und unterstrich die enge Verbundenheit zwischen den Familien und dem Behandlungsteam. Das positive Feedback macht deutlich: Das Treffen ist für viele längst zu einer festen Tradition geworden.

Als sie geboren wurden, passten manche von ihnen in zwei Hände und kämpften auf der Intensivstation um jeden Atemzug. Heute springen sie gemeinsam auf der Hüpfburg und verbringen einen unbeschwerten Tag mit ihren Familien: Zum mittlerweile 9. Regionalen Frühgeborenentreffen begrüßte die Neonatologie der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL-CT) insgesamt 42 Familien mit ehemaligen Frühgeborenen. Eingeladen waren Familien mit Kindern bis zum Einschulungsalter, die nach einer zum Teil extremen Frühgeburt auf der Station K3 des Perinatalzentrums Level I behandelt wurden. Dafür nahmen viele Familien auch längere Anfahrtswege aus Brandenburg und Sachsen in Kauf.

Auf dem weitläufigen Gelände erwartete die Familien ein abwechslungsreiches Programm mit Spiel-, Bastel- und Bewegungsangeboten. Die Mitarbeitenden des JUKS e. V., das Team der Station K3 sowie zwei Berliner Klinikclowns sorgten gemeinsam für einen gelungenen Nachmittag, der auf zauberhafte Weise zeigt, dass die medizinische Versorgung nicht mit der Entlassung endet – sie geht für viele Familien in einer vertrauensvollen Verbindung zur Neonatologie weiter.

Das Perinatalzentrum begleitet Familien nicht nur während der kritischen Phase der Frühgeburt, sondern bleibt für viele Familien auch danach ein wichtiger Teil ihrer Geschichte. „Das positive Feedback der Eltern, deren Zeit auf der Station nach der Geburt ihrer Kinder oft mit Tränen, aber auch Freude geprägt war, ist Motivation genug, sich für den Erhalt des Perinatalzentrums in Cottbus einzusetzen“, sagt Dr. Dirk Schneider-Kulla, Oberarzt der Neonatologie. Sein Dank gilt allen ehrenamtlichen Unterstützenden, insbesondere Susan Lindow, dem Team der Station K3, den Mitarbeitenden des JUKS e. V., dem Förderverein der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sowie allen privaten Förderinnen und Förderern.

Nach der erfolgreichen neunten Auflage laufen bereits die Vorbereitungen für das 10. Regionale Frühgeborenentreffen im kommenden Jahr.