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MUL – CT und Diakonissenhaus Teltow bauen Zusammenarbeit aus

Rahmenvereinbarung stärkt Kooperation in Patientenversorgung, Lehre, Forschung und Digitalisierung
05.10.2026
Kooperation Diakonissenhaus Teltow
Erfolgreiche Unterzeichnung an der MUL – CT mit Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel, Vorstandsvorsitzender der MUL – CT; Pfarrer Matthias Blume, theologischer Vorstand und Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin; mit dem für den Gesundheitsbereich zuständigen Kaufmännischen Vorstand vom Diakonissenhaus Teltow, Prof. h.c. (BUK) Hans-Ulrich Schmidt; Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, Gründungsvorständin Wissenschaft und Sebastian Scholl, Beauftragter der Modellregion Gesundheit Lausitz (v. l.).

Cottbus. Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) und das Diakonissenhaus Teltow bauen ihre Zusammenarbeit aus. Im Mittelpunkt stehen die gemeinsame Weiterentwicklung der Patientenversorgung, die Vernetzung von Versorgungsstrukturen sowie die Einbindung der Krankenhäuser und medizinischen Versorgungszentren des Diakonissenhauses in Lehre, Weiterbildung und Forschung der MUL – CT. Die langfristig angelegte Rahmenvereinbarung wurde am 5. Oktober 2026 in Cottbus unterzeichnet.

„Mit dem Diakonissenhaus Teltow verbindet uns lange schon eine starke Partnerschaft, die auch immer schon zunftsweisend war. Es freut uns sehr, dass wir diese nun auch offiziell besiegeln. Wir gestalten gemeinsam Versorgung, indem wir konzeptionell, strategisch und visionär universitäre Medizin, Pflege und Therapie eng verzahnen. Wir nutzen das Netz unserer gemeinsamen Expertise aus allen an der Versorgung beteiligten Gesundheitsberufen in Verbindung mit dem, was die Digitalisierung des Gesundheitswesens an Optionen schafft. Das Ziel ist, all diese Dimensionen der Erkenntnisse und Entwicklungen nicht nur heute in die tatsächliche, praktische Patientenversorgung verlässlich einfließen zu lassen, sondern gemeinsam die Konzepte zu entwickeln, die die ganzheitliche Versorgung in Zukunft sichern werden. Wir erleben heute schon, wie viel Innovationskraft das gemeinsame Vorangehen schafft. Das wird auch in der Perspektive so sein, denn wir sind entschlossen, den höchst aktiven, kompetenten und vertrauensvollen Austausch nicht nur zu pflegen, sondern zu intensivieren. Die Vernetzung über Einrichtungen und Regionen hinweg ist ein zentral bedeutsamer Baustein für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung unserer Bürgerinnen und Bürger in der Lausitz – und darüber hinaus“, sagt Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel, Vorstandsvorsitzender der MUL – CT.

„Das Diakonissenhaus Teltow ist mit seinen sechs Krankenhäusern, der Klinik für Geriatrische Rehabilitation in Kloster Lehnin sowie vier medizinischen Versorgungszentren ein natürlicher Partner für die MUL – CT, die im Rahmen der „Modellregion Gesundheit Lausitz“ das Ziel verfolgt, ein leistungsfähiges, sektorenübergreifend vernetztes Versorgungssystem zu etablieren“, erklärt der für den Gesundheitsbereich zuständige Kaufmännische Vorstand vom Diakonissenhaus Teltow, Prof. h.c. (BUK) Hans-Ulrich Schmidt. „Gemeinsam wollen wir eine bedarfsgerechte, qualitativ hochwertige und zukunftssichere Gesundheitsversorgung gewährleisten und weiterentwickeln, insbesondere vor dem Hintergrund der besonderen Versorgungs-anforderungen in ländlich geprägten und strukturschwachen Regionen.“

Ein weiterer Schwerpunkt der Kooperation liegt auf der Digitalisierung der Gesundheitsversorgung. Die MUL – CT verfolgt als digitales Leitkrankenhaus das Ziel, innovative Versorgungsformen, vernetzte Strukturen sowie datenbasierte und technologiegestützte Anwendungen zu entwickeln und in die Versorgung zu überführen. Auch die Kooperationspartner sehen die digitale Transformation als wichtigen Bestandteil einer modernen, sektorenübergreifend vernetzten Gesundheitsversorgung.

Darüber hinaus sollen die Möglichkeiten für die akademische Ausbildung ausgebaut werden. Perspektivisch können Krankenhäuser des Diakonissenhauses als Lehrkrankenhäuser der MUL – CT qualifiziert und sowohl die Krankenhäuser als auch die medizinischen Versorgungszentren in praktische Ausbildung, Weiterbildung und Forschungsaktivitäten eingebunden werden.