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Die Nacht der kreativen Köpfe 2026

Zwischen Hightech, Herz und Hirn: Wie die NdkK 2026 ihre Gäste zum Staunen brachte
10.10.2026
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Wussten Sie, dass es einen Zungenschrittmacher gibt, der Schnarchen und Atemaussetzern entgegenwirken kann? Oder dass in ägyptischen Mumien Spuren von Kokain und Cannabis gefunden wurden? Oder etwa, dass die DNA einer einzigen menschlichen Zelle vollständig entwirrt etwa zwei Meter lang wäre?

Solche und viele weitere überraschende Einblicke sorgten bei der Nacht der kreativen Köpfe auch dieses Jahr wieder für Staunen, Aha-Momente und jede Menge Gesprächsstoff. Mit einem Unterschied: der Andrang war noch größer! Kaum hatte die Veranstaltung um 18 Uhr begonnen, bildete sich bereits eine lange Schlange an der Anmeldung.

Dank vieler unserer zahlreichen Mitarbeitenden hatten die Besucherinnen und Besucher die Chance, hinter die Kulissen der MUL – CT zu blicken, Fragen zu stellen, mitzurätseln und Medizin hautnah zu erleben. Ob Einblicke in den Hybrid-OP, die Radiologie und Nuklearmedizin, Neurochirurgie, Intensivmedizin oder Strahlentherapie – überall gab es Spannendes zu entdecken. Zahlreiche Mitmachaktionen rund um Krankenhaushygiene, Ausbildung, Pharmazie und Digitalisierung machten medizinische Themen unmittelbar erlebbar und luden dazu ein, selbst aktiv zu werden.

Auch abseits der klassischen Medizinbereiche zeigte sich die ganze Vielfalt der Universitätsmedizin: Die Musiktherapie, die Akademie mit ihrem Simulationslabor, die betriebsnahe Kita sowie die Themen Gesundheitsversorgung der Zukunft und innovative Brustversorgung eröffneten weitere spannende Einblicke. Im Labor drehte sich alles um die DNA und die faszinierenden Fragen rund um unser Erbgut. Nach einigen Jahren öffnete auch die Psychiatrie wieder ihre Türen – und lud die Gäste dazu ein, ihre eigenen Vorstellungen von der Seele kreativ zu Papier zu bringen.

Für einen besonders eindrücklichen Moment sorgte das Geschehen mitten im Foyer: Zwischen all den Eindrücken wurden plötzlich Reanimationen durchgeführt – selbstverständlich simuliert. Die realitätsnahe Demonstration lebensrettender Maßnahmen zog die Aufmerksamkeit auf sich und machte eindrucksvoll deutlich, wie wichtig es ist, im Notfall richtig handeln zu können.

Neben den vielen Entdeckungen bot der Abend auch Gelegenheit, sich über Forschung, Lehre und neue Entwicklungen an der MUL – CT zu informieren. Mitarbeitende stellten aktuelle Projekte, innovative Ideen und den Modellstudiengang Humanmedizin vor und kamen mit den Gästen ins Gespräch. Und auch an die Mitarbeitenden war gedacht: Lunchpakete sorgten für Stärkung während des ereignisreichen Abends.

Ein Abend voller Neugier, überraschender Erkenntnisse und lebendiger Begegnungen – für Besucherinnen und Mitarbeiter gleichermaßen. Wir freuen uns jetzt schon aufs nächste Jahr!