Erneuter Besuch aus der Landesregierung




Das Interesse an der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) bleibt groß: Erst am Sonntag feierten Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke, Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle und der Staatssekretär aus dem Gesundheitsministerium, Dr. Johannes Wagner, gemeinsam mit den ersten 38 Medizinstudierenden deren Immatrikulation im Cottbuser Staatstheater. Im Anschluss besuchten die Landespolitiker die MUL – CT und informierten sich bei einem Rundgang über den Campus über die Entwicklung der neuen Universitätsmedizin.
Nur zwei Tage später gab es nun ein Wiedersehen: Im Rahmen der Kabinett-vor-Ort-Sitzung in Cottbus waren Wissenschaftsministerin Schüle und Gesundheitsminister Wilke erneut an der MUL – CT. Im Mittelpunkt des Besuchs stand unter anderem das neue Photon-Counting-CT im Institut für Radiologie und Neuroradiologie, das im Rahmen der Innovationspartnerschaft mit Siemens Healthineers angeschafft wurde.
Der Besuch bot zudem Gelegenheit zum Austausch über die Weiterentwicklung der MUL – CT und ihre Bedeutung für die medizinische Versorgung in der Lausitz. Mit dem Start des Medizinstudiums hat die Universität einen wichtigen Meilenstein erreicht. Zugleich wächst die Zahl der besetzten Professuren kontinuierlich. Ziel ist es, Krankenversorgung, Forschung und Lehre eng miteinander zu verzahnen und die Gesundheitsversorgung in der Region nachhaltig zu stärken.
Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel, Vorstandsvorsitzender der MUL: „Wir freuen uns sehr darüber, dass Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle gemeinsam mit Ihrem Kollegen, Gesundheitsminister René Wilke, durch ihre Kabinettssitzung in Cottbus die Gelegenheit wahrnehmen und uns an der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem besuchen. Im Gespräch zu sein, ist – gerade in herausfordernden Zeiten und offenen zentralen Fragestellungen im Gesundheitswesen – bedeutsam. Wir schätzen uns sehr glücklich, den vertrauensvoll-konstruktiven Dialog stets kompetent und konstruktiv miteinander ausdrücklich pflegen zu können und zu wollen. Vorgestern, bei unserer Immatrikulationsfeier, formulierte ich ‚In diesem Land geht was‘. Und das ist in Brandenburg so, weil wir die zentralen Entscheider in der Politik beim Aufbau unserer Universität als Partner an unserer Seite haben. Wir werden die großartige Chance nutzen und die Maßnahmen ergreifen, das Gesundheitssystem in unserer Region, der Lausitz, im Schulterschluss mit allen Akteuren gemeinsam neu aufzustellen und erhoffen uns damit auch Strahlkraft darüber hinaus. Mit exzellenter Forschung und Lehre, durch kluge Digitalisierung und interprofessionellen, innovativen und auf die Bedarfe der Menschen ausgerichteten Versorgungskonzepten startet das Zukunftsversprechen der verlässlichen Gesundheitsversorgung bereits heute.“
Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle betonte die Bedeutung des Studienstarts und die dynamische Entwicklung der Universität. Gemeinsam mit Gesundheitsminister René Wilke unterstrich sie die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Gesundheitsversorgung. Wilke hob insbesondere die Rolle der MUL – CT für die Sicherstellung der medizinischen Versorgung in der Lausitz hervor. Die Ausbildung künftiger Ärztinnen und Ärzte unter modernen Bedingungen, die Digitalisierung, die Gesundheitssystemforschung und die Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsfachberufen seien wichtige Bausteine für eine zukunftsfähige medizinische Versorgung.
